Obwohl Windows XP technisch gesehen mittlerweile ein Urgestein in der IT-Welt ist, beherrscht es den Markt bei den Geschäftskunden noch immer unangefochten. So setzen 74% der Geschäftskunden nach Angabe von Microsoft noch immer Windows XP auf den Firmenrechnern ein. Zwar versucht Microsoft die Vorzüge eines Upgrades auf Windows 7 schmackhaft zu machen, doch die Geschäftskundenwelt denkt offensichtlich etwas anders als Microsoft dies gerne hätte.
Im Rahmen der Wordwide Partners Conference (WPC) teilte der Microsoft CEO Steve Ballmer mit, daß die Business-PCs zu 74 Prozent mit Windows XP laufen und durchschnittlich 4,4 Jahre alt sind. Obwohl Microsoft gerne Lizenzen für Windows 7 verkaufen will, ist auch das Geschäft mit Windows XP alles andere als unlukrativ. Weiter kann Microsoft sich realtiv sicher sein, daß das Upgrade Geschäft keines Wegs entfällt, sondern lediglich etwas später stattfindet, als erhofft.
Unerwarteter Weise gab Microsoft ebenfalls bekannt, daß die Downgrade-Option auf Windows XP bis 2020 verlängert wird. Kunden, die Windows 7 Ultimate oder Professional einsetzen, erhalten Anspruch auf ein Downgrade auf Windows XP Professional. Ursprünglich gab Microsoft bekannt, für Windows XP Service Pack 3 Extended Support bis zum Jahr 2014 anzubieten (wir berichteten). Eine Verlängerung der Downgrade-Option auf Windows XP bis zum Jahre 2020 würde ohne Support für Windows XP wenig Sinn machen. Offen ließ Microsoft an der Stelle, ob der Extended Support für Windows XP somit ebenfalls bis 2020 verlängert wird oder nicht.
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