Microsoft veröffentlicht den Release Candidate vom kommenden Windows 7 Service Pack 1 und vom kommenden Windows Server 2008 R2. Das fertige Service Pack 1 soll dann im ersten Halbjahr 2011 für Windows 7 und Windows Server 2008 erscheinen. Doch spektakuläre Veränderungen enthält das Service Pack leider so gut wie gar nicht.
In erster Linie gleicht das Service Pack 1 einer Patchsammlung. Alle Korrekturen, die seit Marktstart veröffentlicht wurden, sind im Service Pack inkludiert. Für Windows 7 werden mit dem Service Pack keine neuen Funktionen mitgeliefert. Lediglich ein Client wird mitgeliefert, der über das neue RemoteFX eine Verbindung zu einem Windows Server 2008 R2 ermöglicht. Das neue Remote FX gestattet bei Remote-Verbindungen die Nutzung von Hardwarebeschleunigungsfunktionen. Es soll somit ermöglicht werden, Multimedia-Dateien wie Videos oder Animationen ohne Ruckeln wiederzugeben.
Für Windows Server 2008 wird das Service Pack 1 die Dynamic Memory Funktion bringen. Dadurch wird Hyper-V dahingehend erweitert, daß im laufenden Betrieb die zugewiesenen Ressourcen an Arbeitsspeicher verändert werden können. Es ist dann also möglich, jederzeit mehr Arbeitsspeicher zuzufügen oder auch entsprechend abzuzwacken.
Die Release Candidates des Service Pack 1 stehen nach kostenloser Registrierung als Download zur Verfügung. Microsoft weist darauf hin, daß es sich noch nicht um fertige Versionen handelt und warnt davor, die Service Packs auf produktiven Maschinen einzusetzen.
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Na gleich mal ausprobieren das SP, wobei ich sagen muss, dass Windows 7 schon ne feinde Sache ist, wenn man da an die Zeiten von XP und WIndows2000 zurückerinnert, da ging ohne den ersten ServicePack gar nichts…
Viele Grüße