Am iPhone und iPad war es bislang möglich, eine Code-Sperre gegen unbefugten Zugriff einzurichten. Hierzu mußte man einen vierstelligen Code festlegen. Wird das iPhone entriegelt, ist die Eingabe des Sicherheitscodes notwendig. Doch je länger ein Code ist, desto sicherer wird er. Entsprechend ist es einfacher, einen vierstelligen Code zu knacken, als einen zehnstelligen Code.
Mit iOS 4 hat Apple an der Stelle nachgebessert. Der Sperrcode kann nun vom Anwender beliebig festgelegt werden. Hier ist es nun möglich, einen längeren Code festzulegen, der aus Buchstaben, Ziffern und Satzzeichen bestehen kann. In den Werkseinstellungen gibt Apple jedoch per Standard weiterhin den vierstelligen Code vor, der sich jedoch umändern läßt.
So wird der komplexe Sperrcode aktiviert:
Hierzu wählen wir am iPhone “Einstellungen” -> “Allgemein” -> “Code-Sperre”. Nun den Schalter “Einfacher Code” deaktivieren. Im Anschluß steht die volle Tastatur des iPhones für die Eingabe des Sperrcodes zur Verfügung.
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Wie bereits gestern spekuliert, stand das iOS Update kurz bevor. In der Nacht hat Apple nun das Update für iOS bereitgestellt. Dadurch wird die Sicherheitslücke gestopft, die den Jailbreak “JailbreakMe.com” über Safari ermöglichte. Ebenfalls nicht mehr möglich ist es somit, daß Kriminelle beliebig Code auf das iPhone bringen, um es schließlich zu übernehmen oder die gesamten Daten abzugreifen. Weitere Neuerungen zum Update des iPhone-, iPod- und iPad-Betriebssystems nennt Apple nicht.
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Wie bereits berichtet, ist die Durchführung eines Jailbreaks am iPhone momentan so leicht wie noch nie zuvor. Doch so fein diese einfache Jailbreak-Möglickeit für Jailbreaker auch sein mag, sie zeigt auf, daß in iOS 4 momentan noch eine kritische Sicherheitslücke offen ist. Denn auf selbe Weise, wie der Jailbreak am iPhone durchgeführt werden kann, können Kriminelle über diese Lücke sich Zugriff auf die Daten und die Kontrolle über das Gerät verschaffen.
Das Software Update wird also wohl noch diese Woche kommen. Wahrscheinlich ist, daß Apple ein kleines Update auf iOS 4.0.2 herausbringt und noch nicht iOS 4.1, welches sich noch in der Beta-Phase befindet. Folglich wird nach dem Update der Jailbreak durch diese Lücke über Safari nicht mehr möglich sein. Ebenfalls sehr wahrscheinlich ist es, daß Apple mit dem Update auch eine neue Firmware für das Modem bringt. Damit wäre der SIM-Unlock des iPhone bis auf weiteres nicht mehr möglich, auch wenn erneut eine Lücke für den Jailbreak gefunden wird.
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In den letzten Stunden verbreitete sich ein Gerücht im Internet, daß Apple seine iPad-Kunden für das Update auf iOS 4 zur Kasse bitten wird. Verbreitet hatte dies die Seite Stuff.tv. Nun haben mehrere Seiten, darunter AppleInsider, diese Behauptungen widerlegt. Dabei verweisen Sie auf den Softwarelizenzvertrag zum iPad. Dieser sagt explizit, daß das nächste große Softwareupdate kostenlos sein wird. Offensichtlich hatte Stuff.tv die Meldung verbreitet, um den Bekanntheitsgrad der eigenen Webseite zu steigern.
Damit ist definitiv klar, daß Kunden, die ein iPad mit iOS 3 erworben haben, ein Update auf iOS 4 ohne Zusatzkosten durchführen können. Nach Angaben von Apple wird iOS 4 für das iPad im September zur Verfügung stehen.
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Die erste Vorabversion des kommenden iOS 4.1 wurde von Apple für die registrierten Entwickler bereitgestellt. Hauptfeature ist die von Apple angekündigte Korrektur der Empfangsanzeige, die einen von AT&T zur Verfügung gestellten Berechnungslgorithmus zur Grundlage hat. Weiter hat Apple Game Center wieder integriert. Zwar wurde Game Center in den Betas zu iOS 4.0 auch schon implementiert, verschwand aber wieder zum Gold Master hin aus dem iPhone Betriebssystem.
MacRumors berichtet, daß man ebenfalls kleinere Veränderungen an der grafischen Oberfläche des iOS festgestellt habe. Weiteres Feature: Die Rechschreibprüfung kann in den Einstellungen wieder ausgeschaltet werden. Eine Zusammenfassung der Änderungen stellt Gizmodo vor.
Neben der Beta von iOS 4.1 hat Apple auch eine neue Version 4.1 des iOS SDK veröffentlicht. Damit ist es für die Entwickler möglich, Apps für die kommende iOS Version zu programmieren.
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Apple hat kürzlich den Werbefilm “Was ist iPad” in Deutschland gestartet (wir berichten). Dies dient allgemein den Absatz und den Bekanntheitsgrad des iPads zu erhöhen. Trotz Medienhype rund um den Verkaufsstart des iPads in den USA und später in einigen Ländern Europa kennt nur jeder zweite Deutsche das iPad. Die “Bild am Sonntag” veröffentlichte eine Emnid-Umfrage, bei der 42 Prozent der Deutschen angaben, nicht zu wissen, was ein iPad ist. Die Umfrage gab Interessante Details bekannt: Dem nach steigt der Bekanntheitsgrad des iPads einerseits mit dem monatlichen Einkommen und andererseits mit dem abnehmenden Alter der Befragten. Bei Senioren ab dem sechzigsten Lebensjahr war das iPad 29 Prozent der Befragten bekannt. Bei den Leuten zwischen 14 und 29 Jahren kannten jedoch 76 Prozent das iPad. Haushalte mit einem monatlichen Nettoeinkommen von bis zu 1000 Euro gaben zu 44 Prozent an, das iPad zu kennen, während Haushalte mit mehr als 2.500 Euro mit 67 Prozent über das iPad Bescheid wußten. Die repräsentative Emnid-Umfrage fand in der ersten Woche vom Juni statt und dabei wurden 500 Menschen ab 14 Jahren befragt.
Inwiefern das Werbebudget von Apple zielführend den Bekanntheitsgrad des iPads anheben kann, wird sich erst noch zeigen müssen. Ähnlich dem iPhone darf jedoch davon ausgegangen werden, daß dieser mit zunehmenden Produktalter immer weiter steigen wird. Spätestens zum Weihnachtsgeschäft sollte das iPad jedoch als Verkaufsschlager so bekannt sein, daß die Kassen in Cupertino kräftig klingeln werden.
Das iPad feierte am 3. April 2010 in den USA seinen Verkaufsstart. Zu Beginn wurde nur das WIFI Modell verkauft, das 3G – Modell wurde erst später angeboten. Bereits am ersten Verkaufstag in den USA konnte Apple 300.000 Stück absetzen. In Deutschland und einigen wenigen weiteren Ländern wurde das iPad ab 31. Mai auf den Markt gebracht. Nach Aussage von Steve Jobs im Rahmen der Konferenz All Things Digital des Wall Street Journal (WSJ) verkauft Apple durchschnittlich alle drei Sekunden ein iPad.
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Apple rührt kräftig die Werbetrommel für die neueste Schöpfung, für das iPad. Nun ist auch der kleine iPad-Werbefilm “Was ist iPad” in deutscher Sprache erschienen und wird im Fernsehen ausgestrahlt. Kurz nach dem Marktstart in Deutschland werden der Absatz und die Bekanntheit des iPads somit gefördert. Typisch für die Apple-Werbefilme ist die Vorstellung der Einsatzvarianten des Produkts in kurzen Sequenzen. So wird auch in diesem Film fast jede Funktion des iPads in wenigen Sekunden vorgeführt.
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Ab kommenden Freitag beginnt der iPad in Deutschland und einigen anderen Ländern. Während der telefonische Apple-Support gegenüber Kunden bislang mitteilen ließ, daß mit 28. Mai erst die Auslieferung der vorbestellten Geräte erfolge und die Lieferung somit ab 31. Mai stattfinde, hat sich dies nun als falsch erwiesen. Erste Kunden, die ihr iPad zeitnah bestellt haben, erhielten bereits die Versandbestätigung. Trotzdem wird die Auslieferung der Geräte durch die Paketdienste jedoch nicht vorzeitig, sondern erst am Freitag stattfinden. Apple gibt entsprechende Liefertermine vor.
Wer noch zögerlich war und erst jetzt ein iPad im Apple Online Store bestellt, wird sich mit der Lieferung wohl längere Zeit gedulden müssen. Schuld daran ist offensichtlich ein erneuter Lieferengpaß. Während Apple zuletzt im Online-Store den 7. Juni als Liefertermin angab, wird nun nur noch eine Lieferung im Juni versprochen, ein genauer Termin wird nicht mehr angegeben. Doch nicht nur in Deutschland sind die iPads knapp, auch in den USA ist es weiterhin nur in geringen Stückzahlen lieferbar. Dabei sind vor allem die 3G-Geräte betroffen. Unklar ist, ob dies mit einer größeren Nachfrage nach diesem in den USA seit Ende April verkauften Geräten in Zusammenhang steht oder ob die Nachfrage nach den 3G-Modelle noch größer ist als nach der iPad-Variante, die nur per Wifi mit dem Internet kommuniziert.
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Wer mit einem importierten iPad versuchte auf den deutschen App Store zuzugreifen, erhielt bislang die Meldung, daß der Zugriff nicht möglich ist. Dies wurde nun von Apple geändert. Seit heute ist kein US-iTunes Konto mehr notwendig, um Apps auf das iPad zu laden. Wer noch kein iPad besitzt und schon in Bälde von Apple beliefert wird, kann sich hier schon in aller Ruhe einmal für das iPad zugeschnittene Apps ansehen.

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Oliver Schmitt, Head of Mobile Content beim Netzanbieter o2 Germany, wird in einem internen Schreiben wie folgt zitiert “Jetzt haben wir den Fuß in der Tür”. Diese Aussage bezieht sich auf das Ergebnis einer vierwöchigen Verhandlung mit Apple. Somit wird das iPad in Deutschland auch mit o2 Sim Karten verkauft.
Das Originalschreiben liegt der Berliner Boulevardzeitung BZ im Volltext vor. Das Projekt erhielt den Codenamen “Flintstone”. Die künftige Zusammenarbeit mit Apple wird o2 helfen, den Marktanteil von o2 im mobilen Datengeschäft weiter auszubauen und verbessert auch die Position von o2 für künftige Verhandlungen mit Apple.
Zwar benötigen andere Anbieter keine Kooperation mit Apple, um spezielle iPad Datentarife anzubieten, allerdings wird Apple das iPad in Europa und Deutschland exklusiv selbst und über Apple Premium Reseller verkaufen. Freie Händler werden offiziell nicht bedient. Somit könnte die zwischen o2 und Apple getroffene Übereinkunft auch dafür sorgen, daß o2 sich ebenfalls in die offizielle Apple iPad-Verkaufsliste einreihen kann.
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