Aus dem Hause Microsoft gibt es mehrere Details zu verkünden. Ein neues Produkt kommt und ein altes geht könnte man sagen. In den Startlöchern steht das neue Office 2010 aus dem Hause Microsoft (wir berichteten) für den PC. Und immer wenn etwas Neues kommt, heißt es meist Abschied nehmen von etwas altem. Dies trifft zwar nicht eins zu eins zu, dennoch wird es Zeit, sich von Windows 2000 zu verabschieden (wir berichteten).
Office 2010 ab 15. Juni für Endkunden verfügbar
Microsoft wird ab morgen seine neue Generation der Office Suite an Privatleute verkaufen. Das Office wird in drei verschiedenen Versionen angeboten, die preislich wie folgt zu Buche schlagen:
- Home & Student kostet zwischen 109 und 139 Euro
- Home & Business kostet zwischen 249 und 379 Euro
- Professional Edition kostet zwischen 499 und 699 Euro
Die Preisdifferenz ergibt sich daraus, ob man das Office in der Kaufversion herunterlädt oder im Ladengeschäft die klassische Box kauft. Für Bildungseinrichtungen, Lehrer und Studenten wird Microsoft eine Academic-Edition (vergleichbar mit der Professional-Version) anbieten, für die 109 Euro fällig werden.
Die Versionen unterscheiden sich natürlich nicht nur im Preis, sondern auch im Leistungsumfang. Die beiden Home – Versionen bringen Word, Excel, PowerPoint und OneNote mit. Die Home & Business wird dazu noch die PIM Outlook enthalten. Die Professional Version zusätzlich noch Publisher und Access.
Support für Windows 2000 endet
Zum Jahresbeginn 2010 berichteten wir bereits darüber, daß Microsoft zum 13. Juli 2010 hin den Support für Windows 2000 (Server und Desktop) komplett einstellen wird. Es werden ab diesem Zeitpunkt keine Updates mehr angeboten, auch keine Sicherheitsupdates mehr. Das letzte Überbleibsel wird die Knowledge Base sein.
Neben Windows 2000 ergeben sich aber auch für weitere alte Platzhirsche ein paar Änderungen. So wird der Mainsream-Support für Windows Server 2003 enden. Für den Server 2003 gibt es dann nur noch extended Support bis 14. Juli 2015. Auch das Service Pack 2 für Windows XP (32 Bit) wird dann zum alten Eisen geschoben, hierfür endet der Support dann ebenfalls komplett. Für Windows XP hat Microsoft vor mehreren Jahren ein Service Pack 3 veröffentlicht, welches weiterhin unterstütz wird. Es endet also nicht der Support für Windows XP, sondern lediglich für das Service Pack 2 für Windows XP. Windows XP selbst wird von Microsoft im Rahmen des extended Supports noch bis 2014 unterstützt und somit teilweise länger als Windows Vista.
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