Die Fehde zwischen Microsoft und der OpenSource Philosophie ist uralt und löste nicht nur in Internetforen hitzige Diskussionen aus. Nachdem Microsoft seine Position auf der “Achse des Bösen” fast verloren hatte, kommt nach einem Bekenntnis, daß man bei Microsoft Open Source liebe, nun erneut eine Abgrenzung gegen OpenSource. Denn auf Microsofts neuer Smartphone Plattform Windows Phone 7 darf Software unter bestimmten Open Source Lizenzen nicht erscheinen, wie aus Microsofts “Application Provider Agreement” hervorgeht.
Darin beschreibt Microsoft die Richtlinien für die Bereitstellung von Anwendungen über die Windows Phone Marketplace – Plattform, wie Computerworld berichtet. Explizit und dediziert ausgeschlossen wird die “GNU General Public License Version 3″. Wie Simon Phipps von Computerworld erklärt, schließen die Richtlinien auch Software aus, welche unter Microsofts eigener Open Source Lizenz “Microsoft Reciprocal License” und “Microsoft Public License” erscheint.
Doch Microsoft ist an der Stelle nicht alleine. Auch der Mitbewerber Apple ergriff unlängst ähnliche Maßnahmen, als man den Open Source Videoplayer VLC aus dem App Store warf.
Popularity: 1%



