Nach der Ankündigung von HP, im Rahmen einer Änderung der Konzernstrategie die Herstellung von WebOS Geräten einzustellen, kam es zu einem rapiden Preisfall der Geräte HP Veer, HP Pre 3 und HP Touchpad. So wurden die Geräte ab 59 Euro verkauft. Mittlerweile sind die Lager bei HP offensichtlich leergefegt und keine Geräte mehr verfügbar.
Zur aktuellen Stunde ist der HP Store für WebOS Geräte noch immer offline. Bereits seit gestern Nachmittag ist der Store nur noch zeitweise erreichbar bzw. gar nicht mehr verfügbar. So konnte sich Golem den zynischen Kommentar zur aktuellen Lage nicht verkneifen: “Offenbar als Folge der Preisaktion bricht der Onlinestore von HP zusammen und ist seit Stunden nicht erreichbar. Nicht gerade ein Ruhmesblatt für ein Unternehmen, das sich demnächst vor allem auf Servertechnik konzentrieren will.”
Rudert HP doch wieder zurück zu WebOS?
Wie wir noch vor unserer Sommerpause meldeten, hat HP Entwickler die Kosten für die Entwicklung von WebOS Apps subventioniert bzw. vollständig bezahlt. Ergibt dies nun Sinn, einfach alles einzustampfen? Möglicherweise dient die Meldung von der Einstellung der Hardwareproduktion und den darauffolgenden Preissenkungen auch nur einem Zweck: Den Marktanteil von WebOS Geräten in kürzester Zeit massiv zu steigern. Dies dürfte HP eigentlich gelungen sein. Die Lager sind leer, viele WebOS Geräte sind auf dem Weg zum Kunden oder bereits in Betrieb.
Bleibt zu hoffen, daß HP das Erbe von Palm nicht einfach in die Tonne tritt, sondern weiterhin aufrecht erhält. Sollte HP sich tatsächlich von den Smartphones und Tablets trennen, wäre das sehr schade. Handelt es sich um eine gezielte Werbeaktion, wäre das mehr oder weniger eine äußerst geniale Strategie gewesen. Wir bleiben an der Sache dran.
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