Firefox Update 3.6.9 verfügbarMozilla hat Sicherheitslücken in den Programmen Firefox, Thunderbird und Seamonkey mit Updates gestopft. Mindestens zehn Sicherheitslecks werden als gefährlich eingestuft und können Schadcodeausführung mißbraucht werden. Eines der Sicherheitslöcher ist für Firefox 3.6.x sowie Thunderbird 3.1.x nicht als gefährlich eingestuft, weil der Fehler nur zu einem Programmabsturzt führt, nicht jedoch zum Ausführen von Code verwendet werden kann. Wie dem Security Bulletin entnommen werden kann, werden mehrere Fehler in der Speicherverwaltung behoben, sodaß sich die exakte Menge an geschlossenen Sicherheitslücken nicht bestimmen läßt.

Bei den Mac-Versionen von Firefox, Thunderbird und Seamonkey wird jeweils nur ein Sicherheitsloch geschlossen, während bei selben Programme auf Windows zwei Sicherheitslecks geschlossen werden.

Firefox 3.6.9, Firefox 3.5.12, Thunderbird 3.1.3, Thunderbird 3.0.7 sowie Seamonkey 2.0.7 stehen für Windows, Mac OS X und Linux kostenlos als Download zur Verfügung. Die aktuellen Versionen werden über die Updatefunktion der jeweiligen Programme verteilt.

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Windows XP - Downgrade bis 2020?Obwohl in der IT Branche das Credo “Never change a running system” einen tiefen Sinn in sich trägt und Systemverantwortliche damit immer gut gefahren sind, gilt dieses Motte nicht für unbegrenzte Zeit. So wird Windows XP eines Tages seinen Nachfolgern weichen müssen, wenn auch zum aktuellen Zeitpunkt die Mehrheit der Windows-Anwender, insbesondere Firmen, mit Windows XP arbeitet. Als Microsoft noch mit Vista die Kunden plagte, gab es fast eine Revolte im Windows XP – Lager. So gaben selbst Hardwarehersteller dem Kudendruck nach und boten weiterhin Computer mit Windows XP an. Doch damit ist nun nach Vorgaben von Microsoft im Oktober Schluß. Aus dem Grund läßt Dell das alte Betriebssystem nun “in den Sonnenuntergang reiten”, wie per Blog-Post verkündet.

Microsoft gab als offizielles Ende von Windows XP als Vorinstallation den 22. Oktober vor. Somit wird, wie Dell schreibt, auch die Windows XP – Option beim Kauf neuer Computer bei Dell abgeschafft. Der Hersteller will die möglichkeit, XP statt Windows 7 zu bestellen, noch im September abschaffen. Microsoft räumt nach dem 22. Oktober nur noch gegenüber qualifizierten Firmenkunden die Möglichkeit ein, Windows XP Professional, Home oder Tablet zu bestellen. Die Downgrade-Option von Windows 7 auf XP soll hingegen weiterhin erhalten bleiben. Für alle anderen Nutzer bleibt künftig nur noch der XP-Modus in Wondows 7. Dell will offiziell noch Treibersupport bis Dezember 2012 für Windows XP anbieten.

Für Privatkunden endete der Support für Windows XP Service Pack 2 bereits am 13. Juli, das Service Pack 3 wird noch bis zum 8. April 2014 unterstützt (wir berichteten).

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Office Mac 2011 ab 26.OktoberDas nächste Mac Office von Microsoft rückt immer näher. Während aktuell noch Beta 6 in der Testphase ist, scheint nun der Erscheinungstermin zu stehen. Microsoft Office Mac 2011 erscheint am 26. Oktober 2010. Dies geht aus der Vorbestelloption der deutschen Amazon – Seite hervor. Auf der Webseite Mactopia wird Amazon als offizieller Reseller von Microsoft gelistet, sodaß die Information durchaus Anspruch auf Richtigkeit hat.

Nach den Amazon Angeboten wird “Microsoft Office Mac Home and Student 2011 deutsch” für 99,90 € und “Microsoft Office Mac Home Business 1 PK 2011 deutsch” für 220,85 € zu haben sein. Beide Büropakete sind bereits vorbestellbar, der Versand erfolgt durch Amazon.

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Windows Phone 7 ist fertigMicrosoft gibt bekannt, daß die Entwicklung von Windows Phone 7 abgeschlossen sind. Der Code hat den Status RTM (Release to Manufacturing) erreicht und wird nun Microsofts Partnern zugänglich gemacht. Windows Phone 7 soll aus dem Hause Microsoft die mobile Plattform sein, die am besten getestet wurde. Die Testes wurden täglich auf rund 10.000 Geräten gefahren. Insgesamt sollen die Geräte 500.000 Stunden im Selbstversuch gelaufen sein und mehr als 8 Millionen Stunden durch automatische Tests geschickt worden sein. Hierfür hat Microsoft an Mitarbeiter kostenlose Testgeräte verteilt.

Windows Phone 7Im Oktober 2010 sollen hierzulande die ersten Smartphones mit Windows Phone 7 auf den Markt kommen. Die Displays werden eine Auflösung von 800 x 480 Pixel bieten. Zum Marktstart von Windows Phone 7 (WP7) werden auch keine weiteren oder anderen Displaygrößen unterstützt. Im kommenden Jahr sollen erste Smartphones mit WP7 erscheinen, die eine Displayauflösung von 480 x 320 Pixel fahren.

Ähnlich wie Apple hat Microsoft für das neue System strenge Anforderungen vorgegeben. Die Hardware muß mindestens 8 Gigabyte Flash-Speicher besitzen, wovon dem Anwender rund 7 Gigabyte zur Verfügung stehen. Der Rest ist für das Betriebssystem vorgesehen. Die Smartphone Hersteller können intern Speicherkarten zustecken, allerdings besteht hier die Auflösung, daß wenn der Hersteller sich dafür entscheidet, der Endkunde keinen Zugriff auf diese haben darf. Weiter müssen Smartphons auf Basis von WP7 eine 5 Megapixel-Kamera besitzen. Ebenfalls vorgeschrieben sind ein Fotolicht und ein Auslöseknopf.

Anwender von Windows Phone 7 müssen vorerst auf Multitasking und eine Copy/Paste-Funktion verzichten, da WP7 dies nicht bietet. Ähnlich wie zu Beginn bei Apple, können bei Windows Phone 7 nur von Microsoft stammende Programme im Hintergrund laufen. Microsoft stellt jedoch in Aussicht, diese Funktion mit einem Upgrade des Betriebssystems nachzuliefern.

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Apple LogoAuf der heutigen Veranstaltung gab Steve Jobs Einblick in verschiedene Neuerungen aus dem Hause Apple. Auf der Agenda standen neue iPods, iTunes 10, iOS 4.1, iOS 4.2 und Apple TV. Keine Neuerungen gab es leider zu iLife und iWork. Ebenso wird iTV weiterhin ein Gerücht bleiben. Wir fassen die Neuerungen zusammen und stellen sie der Reihe nach vor.

iOS 4.1 und iOS 4.2

iOS 4.1, iOS 4.2Apple kündigte heute auf seiner Veranstaltung an, daß nächste Woche iOS 4.1 zum Download für iPhone und iPod steht. Nebst der Beseitigung von Bugfixes wird iOS 4.1 es der iPhone Kamera ermöglichen, HDR-Bilder aufzunehmen. Weiter sind Uploads von HD-Filmen über WLAN möglich. Auch einen Ausblick auf iOS 4.2 gab Steve Jobs bereits.

Künftig kann die iPhone Kamera Bilder mit drei verschiedenen Belichtungszeiten in schneller Folge aufnehmen. Damit ist es möglich, daß Photos einen höheren Dymanikumfang erreichen. Abgespeichert wird das Foto mit optimaler Belichtung und das HDR-Foto. Game Center bringt Zocker zusammen. Neben den eigenen Freunden kann man auch online gegen andere Spieler spielen, wenn man keine Freunde hatte (So formulierte es Steve Jobs scherzhaft).

iOS 4.1 wird nächste Woche für das iPhone und den iPod erscheinen. iPad Kunden müssen mit einem iOS 4 Update bis November 2010 warten. Dann kommt iOS 4.2 und somit erhält iOS 4.2 dann auf dem iPad Einzug. Natürlich wird iOS 4.2 dann auch für das iPhone und für den iPod verfügbar sein.

Neuer iPod touch, nano und shuffle

iPod Shuffle 2010Ebenfalls wurde ein neuer iPod shuffle präsentiert. Wie der alte Shuffle, der mit einem Steuerkreuz ausgestattet war, zieht dieses nun als Steuerkreuz auf Multitouch-Basis wieder in den Shuffle ein. Der iPod Shuffle ist fast quadratisch und kommt mit einem Befestigungsclip, um an der Kleidung sicher mitgeführt werden zu können. Sprachsteuerung bietet der iPod Shuffle weiterhin. Weiter zog Genius-Mix ein. Das 2 Gigabyte Modell soll 49 US-Dollar kosten. Der Shuffle wird in fünf verschiedenen Farben kommen.

iPod NanoDer iPod nano bekommt ein Mini Display, das Multitouch beherrscht. Ebenfalls ist der nano mit einem Clip ausgestattet. Das Display zeigt vier App-Icons an. Mit voller Akkuleistung soll die Laufzeit 24 Stunden betragen. Für 150 US-Dollar ist der iPod nano zu haben und wird künftig in sechs Farben angeboten.

iPod Touch 2010Der iPod touch zieht mit seinem Bruder, dem iPhone, nicht ganz gleich. Das Gehäuse ist anders als angenommen und ist nun noch etwas dünner. Der iPod touch ist mit einem A4-Chip ausgestattet, kommt mit einem Retina-Display und dreiachsigem Gyroskop. Videos können in 720p aufgenommen werden und Gespräche können künftig via Facetime geführt werden. Ab 229 US-Dollar ist die 8 Gigabyte Variante erhältlich. Die 32 Gigabyte Ausstattung kostet 299 US-Dollar und für die 64 Gigabyte Version werden 399 US-Dollar fällig.

Deutsche Preise und Informationen über Verfügbarkeit sind aktuell noch nicht bekannt.

iTunes 10 mit sozialem Netzwerk PING

iTunes 10Für iTunes 10 hat sich Apple etwas neues einfallen lassen. PING kommt als eine Mischung aus Twitter und Facebook in iTunes mit und ist somit ein soziales Netzwerk für Musik.

Ping wird in iTunes mitgeliefert. Somit kann jeder mit dem Mac, Windows-PC, iPhone, iPod und künftig mit dem iPad Ping nutzen. Ping ist nicht auf Musikfans ausgerichtet und kann nicht nur die Freunde über die laufende Wiedergabeliste informieren, sondern soll primär anhand der Songauswahl Gleichgesinnte finden und zeigen. Wie in Twitter gibt es eine Funktion für Folgen, worüber Informationen zu Updates direkt angezeigt werden.

Natürlich kann man, wenn man die Lieder von Freunden anhört und dabei einem ein Lied gefällt, dieses auch gleich kaufen. Einen entsprechenden Knopf hat Apple natürlich integriert. iTunes 10 ist ab sofort für Mac OS X und Windows verfügbar.

Apple TV wird kleiner uns leiserApple TV 2010

“One more hobby” gab es auch. Apple TV erfuhr die erste Überarbeitung und wurde somit in seiner zweiten Revision vorgestellt. Das Gerät ist deutlich kleiner geworden als der Vorgänger und besitzt keine interne Festplatte mehr, sondern einen Flash-Speicher. Filme können über Apple TV nur noch geliehen werden, nicht mehr gekauft.

Apple TV kann im lokalen Netzwerk Filme, Musik und Mediadaten, die auf einem Mac oder PC gespeichert sind, direkt auf den Fernseher streamen. Weiter können Dienste wie Netflix, Flickr, Youtube und andere direkt abgerufen werden.

Das Netzteil ist integriert, ein Lüfter ist nicht notwendig. Das Gerät arbeitet somit geräuschlos. Apple TV bietet eine HDMI-Schnittstelle, analoge Ausgänge, Wlan und Fast-Ethernet. Via Airplay können z.B. Musik und Bilder auch von iOS Geräten direkt auf Applte TV gestreamt werden.

Apple TV soll 99 US-Dollar kosten und in den USA ab Oktober diesen Jahres verfügbar sein. In Deutschland wird Apple TV ab September für 119 € in den Handel kommen.

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In nicht allzu weiter Ferne kommt das neue Microsoft Office für Mac auf den Markt. Im Oktober 2010 ist es endlich soweit. Der Nachfolger von Office 2008 stellt sich an, die Äpfel zu erobern. Vorab zur Erscheinung des Büropakets ist nun eine Designvorlage der Office 2011 Schachtel aufgetaucht, die Setteb.it nun enthüllt.

Office für Mac 2011

In Abhängigkeit zur Version gibt es entweder eine gelbe (Home & Student) oder eine graue (Business-Version) Schachtel. Anders als bei Office 2008 wird die Home & Student von Office 2011 ohne E-Mail Client kommen. Microsoft lieferte bei Office 2008 Entourage auch bei der Home & Student mit, damit ist bei Office 2011 Schluß. Entourage muß sowieso Outlook weichen, welches nur noch bei den Business-Versionen mitgeliefert wird.

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Windows Phone 7 Bei Microsoft laufen die Vorbereitungen für den Marktstart des neuen hauseigenen Smartphone Betriebssystems, Windows Phone 7. Obwohl Microsoft mit Windows Mobile seinerzeit zum rechten Zeitpunkt den Smartphonemarkt betrat, blieb der erhoffte Erfolg aus und Microsoft mußte hilflos zusehen, wie die Konkurrenten Apple und Google mit iPhone und Android stetig Marktanteile gewinnen. Aus dem Grund entschied sich Microsoft für einen harten Schnitt in seinem Smartphone-Geschäft und will mit dem neuen Smartphone-Betriebssystem Windows Phone 7 alles besser machen und wieder Marktanteile zurückgewinnen.

Im Zuge der Marktstartvorbereitung des eigenen neuen Produkts zählt natürlich auch die Mitbewerber zu betrachten und zu kommentieren. So hat sich Microsoft verstärkt mit Android beschäftigt und sieht sein eigenes Betriebssystem gegenüber Android überlegen. Obwohl Android von Google kostenlos abgegeben wird und Microsoft für Windows Phone 7 eine Lizenzgebühr von 15 US-Dollar verlangt, sieht Microsoft sein eigenes Produkt mittel- und langfristig besser positioniert.

Mit den Lizenzkosten, die Microsoft verlangt, wissen die Hardwarehersteller klar zu kalkulieren. Bei Android, so die Aussage von Microsoft, kämen noch zahlreiche versteckte Kosten hinzu. Dazu zählt beispielhaft die Gefahr von Patentklagen, während Microsoft im Zuge der Lizenzvereinbarung die Verantwortung für die Software übernehme, bleibt diese bei Android bei den Geräteherstellern hängen. Weitere Kosten entstünden durch Anpassung der Software an die jeweilige Hardware der Hersteller. So überläßt Google es den jeweiligen Herstellern, spezielle Treiber zu entwickeln. Dies, so Microsoft, generiere Zusatzkosten, die bei Windows Phone 7 nicht entstünden. Microsoft stattet Windows Phone 7 bereits mit Lizenzen für Video- und Audio-Codecs aus.

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Microsoft Windows: Gefährliche DLL Lücke wird ausgenutztIm Internet sind zahlreiche Exploits aufgetaucht, die eine sehr kritische Sicherheitslücke in Windows ausnutzen. Wie das Internet Storm Center berichtet, wird die DLL-Sicherheitslücke bereits aktiv ausgenutzt. Betroffen sind zahlreiche Anwendungen wie z.B. Photoshop, Thunderbird oder Microsoft Office.

Ursprünglich wurde von rund 40 betroffenen Anwendungen ausgegangen. Mittlerweile wurde die Zahl jedoch nach oben korrigiert, denn die Sicherheitslücke wird in immer mehr Programmen entdeckt. Auf “Exploit Database” werden ständig neue Exploits zum Runterladen angeboten.

Um ein System anzugreifen betreiben Hacker “DLL Hijacking”. Hier wird im Suchverhalten von Windows eine Schwachstelle ausgenutzt. Wurde von den Programmentwicklern der Pfad einer DLL nicht richtig festgelegt, dann sucht das Windows Betriebssystem in anderen Ordnern nach dieser DLL. Für gewöhnlich befindet sich bei der Suche an vorletzter Stelle das Arbeitsverzeichnis. Das Arbeitsverzeichnis muß nicht zwingend lokal liegen, sondern kann auch dezentral, z.B. in einem Netzlaufwerk liegen. Es kann somit vorkommen, daß das Programm nicht installierte DLLs lädt, denn wenn eine Anwendung nach einer DLL fragt, die sich nicht auf jedem System befindet, sucht Windows danach auch im Arbeitsverzeichnis.

Das Ausnutzen dieser Schwachstelle sieht vor, daß eine DLL-Datei mit entsprechendem Namen und präpariertem Inhalt ins System eingeschleust wird. Beim Aufruf der DLL durch das jeweilige Programm wird somit der Schadcode ausgeführt. Einen sicheren und hundertprozentigen Schutz dagegen gibt es leider nicht, da dies den Grundsätzen der Systemarchitektur von Windows selbst widerspricht. Microsoft liefert ein Sicherheitstool aus, um das Problem in den Griff zu bekommen.

Microsoft beschreibt zwei Methoden, mit denen das Risiko der Sicherheitslücke reduziert werden kann:
Geben Sie im Windows-Startmenü „Dienste“ ein (XP-Nutzer klicken zuvor auf „Ausführen …“). Suchen Sie hier den Dienst „WebClient“, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie Eigenschaften. Stellen Sie im Ausklappmenü den Status auf Deaktiviert und bestätigen Sie mit OK. Im zweiten Schritt weisen Sie in der Systemsteuerung Ihre Firewall an, Zugriffe von den TCP-Ports (Transmission Control Protocol) 139 und 445 zu blockieren – laut Microsoft beeinträchtigen diese Änderungen aber auch harmlose Dienste, die dann nicht mehr funktionieren.

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Windows Phone 7 500 Millionen Dollar WerbepampagneMicrosoft hat stets betont, daß man es mit Windows Phone 7 ernst meint. Nachdem Windows Mobile 6 zunehmend an Marktanteilen verliert, ist das Abschneiden alter Zöpfe auch notwendig. Mit Windows Phone 7 möchte Microsoft wieder Marktanteile zurückgewinnen und sein Stück vom Kuchen vergrößern. Da verwundert es nicht, daß Microsoft auch ein Budget für Werbung und Marketing einplant.

Auf Techcrunch erzählt die Journalistin Kim-Mai Cutler in einem Gastbeitrag, daß Microsoft hierfür ein Budget von 500 Millionen US-Dollar einplant. Cutler will diese Zahlen von Jonathan Goldberg, Analyst bei der Deutschen Bank, erfahren haben. Nach Goldbergs Angaben soll die Marketingkampagne selbst rund 400 Millionen Dollar kosten, zuzüglich einmaliger Zuschüsse zur Smartphoneherstellung. “Es geht um alles oder nichts”, wird der Deutsche Bank Mitarbeiter Goldberg zitiert, “Sie müssen jetzt um jeden Preis Erfolg haben.” Andere Berichte sprechen sogar von noch höheren Kosten. Zum Vergleich: Im Jahre 2009 gab Apple für Marketing ungefähr 500 Millionen Dollar aus.

Auf einer Microsoft-Konferenz in Frankreich wurde erklärt, Microsoft erwarte bis Ende 2011 Verkaufszahlen von 30 Millionen Windows Phone 7 Geräten. Zum Vergleich: Apple hatte im Jahr 2008 für das iPhone Verkaufszahlen von 10 Millionen Stück prognostiziert. Die Ziele, die Microsoft verfolgt, sind gleichzeitig sehr hoch und sehr ehrgeizig.

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Windows 95Am 24. August 1995 startete Microsoft eine kleine Revolution im Betriebssystemsektor. Es erschien mit Windows 95 das erste 32-Bit-Betriebssystem mit grafischer Oberfläche für Privatanwender. Windows 95 wird 15 Jahre alt. Der Start von Windows 95 war auch der Zündfunke der bislang größten Werbekampagne, mit der Microsoft die Trommeln wirbeln ließ. Besonderes Feature war der “Start-Knopf”, der in der Fernsehwerbung Mithilfe des Rolling Stones Lied “Start me Up” beworben wurde.

Die im August 95 veröffentlichte Version trug die Nummer 4.00.950 und unterstützte erstmals Multitasking. Dies konnte seinerzeit jedoch noch zum kompletten Einfrieren des Systems sorgen. Diese neue Technik steckte noch in den Kinderschuhen. So erklärt es sich auch, daß von Windows 95 mehrere Versionen folgten. Im August 1996 kam Windows 95b in Version 4.00.1111. Wenige Monate zuvor wurde 95a ausgeliefert, das nur wenig Neues brachte. Mit Windows 95 wurde FAT32 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Weiter gab es den Internet Explorer 3 als festen Bestandteil des Betriebssystems. Im Mai 1997 folgte die letzte Version von Windows 95, Windows 95c, wurde Ende 97 veröffentlicht. Zuvor gab es schon den Internet Explorer 4.

In die ewigen Jagdgründe ging Windows 95 am 31. August 2001 ein, als der Support für Unternehmen und Privatkunden eingestellt wurde.

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