Bei Microsoft laufen die Vorbereitungen für den Marktstart des neuen hauseigenen Smartphone Betriebssystems, Windows Phone 7. Obwohl Microsoft mit Windows Mobile seinerzeit zum rechten Zeitpunkt den Smartphonemarkt betrat, blieb der erhoffte Erfolg aus und Microsoft mußte hilflos zusehen, wie die Konkurrenten Apple und Google mit iPhone und Android stetig Marktanteile gewinnen. Aus dem Grund entschied sich Microsoft für einen harten Schnitt in seinem Smartphone-Geschäft und will mit dem neuen Smartphone-Betriebssystem Windows Phone 7 alles besser machen und wieder Marktanteile zurückgewinnen.
Im Zuge der Marktstartvorbereitung des eigenen neuen Produkts zählt natürlich auch die Mitbewerber zu betrachten und zu kommentieren. So hat sich Microsoft verstärkt mit Android beschäftigt und sieht sein eigenes Betriebssystem gegenüber Android überlegen. Obwohl Android von Google kostenlos abgegeben wird und Microsoft für Windows Phone 7 eine Lizenzgebühr von 15 US-Dollar verlangt, sieht Microsoft sein eigenes Produkt mittel- und langfristig besser positioniert.
Mit den Lizenzkosten, die Microsoft verlangt, wissen die Hardwarehersteller klar zu kalkulieren. Bei Android, so die Aussage von Microsoft, kämen noch zahlreiche versteckte Kosten hinzu. Dazu zählt beispielhaft die Gefahr von Patentklagen, während Microsoft im Zuge der Lizenzvereinbarung die Verantwortung für die Software übernehme, bleibt diese bei Android bei den Geräteherstellern hängen. Weitere Kosten entstünden durch Anpassung der Software an die jeweilige Hardware der Hersteller. So überläßt Google es den jeweiligen Herstellern, spezielle Treiber zu entwickeln. Dies, so Microsoft, generiere Zusatzkosten, die bei Windows Phone 7 nicht entstünden. Microsoft stattet Windows Phone 7 bereits mit Lizenzen für Video- und Audio-Codecs aus.
Popularity: 1%
Jahrelang wurde der Open Source Gedanke und die daraus resultierende Software von Microsoft abgelehnt und bekämpft. Nun gesteht Microsoft sich Fehler der Vergangenheit ein und bemüht sich um ein besseres Image. Während man 2001 Linux noch als “Krebs” bezeichnete, der das geistige Eigentum von Microsoft bedrohe, werden die Töne nun milder. Man scheint sich damit abgefunden zu haben, daß es nicht so schlimm ist, daß Linux 235 Patente von Microsoft verletzt, wie 2007 noch verkündet.
Seit 2010 scheint das alles anders. Mit dem Erfolg von Windows 7 möchte Microsoft nun die Basis an positiver Stimmung ausbauen zu wollen. Dies soll nun auch die Open Source Gemeinschaft zu spüren bekommen, wie NetworkWorld schreibt. “Wir lieben Open-Source”, sagt Jean Paoli, jener Microsoft-Manager, der für die Interoperabilität zwischen den eigenen und anderen Software-Produkten im Hause Microsoft verantwortlich ist. Microsofts negative Einstellung gegenüber Open-Source-Technologie und Linux sei falsch gewesen. “Das war wirklich vor langer Zeit. Wir verstehen (jetzt) unseren Irrtum.”, betont Paoli.
Wie ernst Microsoft es meint, wird sich erst in einigen Jahren zeigen. Momentan stehen die Chancen gut, daß der Wandel des Image positiv vollzogen wird. Die jüngsten Nachrichten von Oracle machen es Microsoft noch leichter. War einst Microsoft DAS böse Unternehmen, so mausert sich nun Oracle dazu. Nach der Einstellung des OpenSolaris-Projekts, was den Unmut der Open Source Gemeinschaft geweckt hat, setzt Oracle noch einen drauf, indem es Google verklagt. Google nutzt die unter Open Source – Lizenz veröffentlichte Software Java für Android. Sollte Oracle den Rechtsstreit für sich gewinnen, wäre das ein bitterer Rückschlag für Google und Android, der, ganz offen gestanden, für Microsoft sehr lukrativ sein könnte, da Microsoft direkt mit Windows Phone 7 davon profitieren könnte.
Popularity: 1%
Eine alte Weisheit besagt: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Das trifft auch gut auf den Vergleich der Handhabung der App-Stores für iPhone und Android zu. Während Apple für seine strengen Kontrollen bei den iPhone Apps häufig und zum Teil auch zu Unrecht in Kritik steht, wird oftmals im selben Zuge die Freizügigkeit im App Store für das Google Betriebssystem gelobt. Doch wenn niemand eine Kontrollinstanz ausübt, können sich auch Bösewichter unter das App-Volk mischen.
Als iPhone Anwender können Apps ausschließlich im Apple App Store bezogen werden, sofern man am iPhone keinen Jailbreak durchführt. In der Android – Welt sieht dies anders aus. Hier können Anwender nicht nur im Android-Store Apps laden, sondern auch von anderen Quellen. Welche Probleme diese so oft angeprießene Freiheit mit sich bringt, zeigt nun der Fall einer als Media-Player gertarnten App, die nach der Installation selbständig im Hintergrund Premium-SMS verschickt.
Eine entsprechende Sicherheitsmeldung des Anti-Virus Spezialisten Kaspersky gibt bekannt, daß die Trojaner-App Trojan-SMS.AndroidOS.FakePlayer.a durch eine SMS auf die Smartphones gelangt. Wie oben beschrieben, versendet die App Werbebotschaften an Adressen im Kontaktbuch und fordert die Empfänger auf, eine harmlos wirkende Media-Player App zu installieren. Weite Verbreitung findet diese Schadsoftware vor allem auf russischen Android-Smartphones.
Popularity: 1%
Windows 7 entwickelt sich für Microsoft zum großen Erfolgsfaktor. Nicht nur in finanzieller Sicht wirkt sich das neueste Windows-Betriebssystem gut für Microsoft aus, auch bei den Anwendern findet Windows 7 zunehmend anklang. So verwundert es nicht, daß Windows 7 problemlos Windows Vista abhängt. Wenige Monate nach dem Windows 7 Verkaufsstart konnte Windows 7 seinen Vorgänger Vista hinter sich lassen, zeigen aktuelle Zahlen von NetApplications.
Windows 7 wurde im Juli 2010 von 14,46 Prozent aller Internetnutzer eingesetzt, ein Plus von 0,76 Prozentpunkten im Vergleich zum Vormonat. Im selben Zeitraum mußte Vista 0,34 Prozentpunkte abgeben und landet auf 14,34 Prozent. Ein großer Erfolg für Windows 7. Nun wartet die nächste Hürde auf Windows 7. Diese hießt Windows XP. Mit insgesamt 61,87 Prozent dominiert XP weiterhin weltweit den Betriebssystemmarkt und verfügt somit noch mehr als die doppelten Prozentpunkte seiner beiden Nachfolger. Das Trostpflaster für Windows 7 ist, daß auch XP im Vergleichszeitraum 0,56 Prozentpunkte verloren.
Insgesamt ergeben die Zahlen nach Betriebssystem folgende Resultate aus: Windows (XP, Vista, 7): 91,32 Prozent; Mac OS X (10.5, 10.6): 5,06 Prozent; Linux: 0,93 Prozent; Java ME: 0,78 Prozent; iOS (iPod, iPhone, iPad): 0,70 Prozent.
Popularity: 2%
Apple verdient prächtig mit dem Verkauf des iPhones. Doch nicht nur das iPhone erfreut sich zunehmender Beliebtheit, sondern auch Smartphones anderer Hersteller, die mit Android-Betriebssystem kommen, werden immer beliebter. In bereits zwei Jahren, so glaubt der Marktforscher iSuppli, werden Andoid-Geräte das iPhone in den Verkaufszahlen überholen. “Android nimmt den Smartphone-Markt im Sturm” sagt Tina Teng, Analystin von iSuppli.
Ähnlich sehen dies auch die Marktforscher von IDC: Ein großer Teil des rasanten Marktwachstums entfalle auf diejenigen Hersteller, die Android in ihren Handys einsetzten. Im zweiten Quartal 2010 sind nach Angaben von ICD weltweit insgesamt 63 Millionen Smartphones verkauf worden. Dies entspricht eine Steigerung von 50 Prozent zum Vorjahreszeitraum.
Apple blickt momentan auf einen Marktanteil von 13,3 Prozent. Die Rivalen HTC und Samsung aus Asien, die zum Teil auf Android setzen, sind auf Aufholjagd. Nach Angaben von ICD verfügt HTC über 7,6 und Samsung über 4,8 Prozent Marktanteil. iSuppli geht davon aus, daß 2012 insgesamt 75 Millionen Smartphones mit Android-Basis abgesetzt werden. Dem gegenüber soll das iPhone mit 62 Millionen Geräten stehen. Im Jahre 2009 wurden gerade einmal 5 Millionen Android-Geräte gegenüber 25 Millionen iPhones verkauft.
Popularity: 3%
Adium bekommt einen neuen Mitbewerber in der Kategorie “Open Source Instant Messenger für Mac OS X”. Mit Instantbird schickt die Mozilla Foundation einen neuen Sprößling ins Rennen, der um die Gunst der Anwender buhlen wird. Instantbird nutzt die Mozilla Render-Enging für die grafische Darstellung und die Pidgin-Funktion, um sich mit den verschiedenen Netzwerken zu verstehen.

Somit unterstützt Instantbird neben den klassischen Netzwerken wie ICQ, Yahoo, MSN, AIM, GoogleTalk, QQ, XMPP und Gadu-Gadu auch Exoten wie Bonjour, Sametime und SILC. In der aktuellen Version liegt Instantbird mit 0.2 noch nicht in der fertigen Version vor.
Instantbird wird die Kommunikation mit verschiedenen Kontakten in Tabs organisieren. Diese Funktion ist in der aktuellen Version bereits integriert. Zum aktuellen Zeitpunkt steht Instantbird 0.2 für Mac OS X, Windows und Linux zur Verfügung. Zu beachten ist jedoch, daß noch kein deutsches Sprachpaket dabei ist. Somit spricht Instantbird zur Zeit nur Englisch, Finnisch, Französisch, Polnisch und Russisch.
Popularity: 1%
Das Open Source Spiel Sauerbraten ist in einer neuen Version erschienen, die den Codenamen Justice trägt. Die neue Version ist gefüllt mit zahlreichen Verbesserungen und Neuerungen, die den Spielespaß verbessern. So wurden unter anderem neue Spielermodelle integriert und über 30 neue Karten hinzugefügt. Eine genaue Übersicht der Änderungen findet sich hier.
Sauerbraten liegt in der Justice Edition für Windows, Mac OS X und Linux nativ vor.
Popularity: 2%
Vor wenigen Tagen veröffentlichte Mozilla Firefox 3.6.7. Nun wurde bereits der nächste Feuerfuchs veröffentlicht. Firefox 3.6.8 bringt primär Stabilität. So behebt Firefox 3.6.8 Stabilitätsprobleme, die mit Firefox 3.6.7 in Verbindung mit Plugins auftraten.
Auf mozilla.com steht Firefox 3.6.8 für Mac OS X, Windows und Linux zum Runterladen bereit.
Popularity: 1%
Der Google Browser Chrome wird künftig alle sechs Wochen in einer neuen Version erscheinen. Google will durch diesen Schritt einerseits neue Funktionen schnell den Anwender verfügbar machen, andererseits auch Druck von den Entwicklern nehmen. Aus Sicht von Google bringt das kurze Intervall den Vorteil, daß wenn für eine Version spezielle Features noch nicht fertiggestellt werden konnten oder diese noch zu instabil sind, diese in der Folgeversion dann veröffentlicht werden können.
Popularity: 1%
Mozilla hat neue Versionen des beliebten Open Source Browsers Firefox zur Verfügung gestellt. Seit heute stehen die Versionen 3.6.7 und 3.5.11 zum Runterladen bereit. Nach Angabe von Mozilla wurden mit Firefox 3.6.7 über 80 Fehler beseitigt. Darunter fallen mehrere Absturzursachen und auch Sicherheitslöcher wurden gestopft. In Bälde wird Mozilla die neuen Feuerfüchse über die intergrierte Aktualisierunsfunktion verfügbar machen. Firefox 3.6.7 ist 18,5 Megabyte groß, Firefox 3.5.11 17,5 Megabyte. Beide liegen als Universal Binary für Mac OS X vor, sowie für Windows und Linux.
Popularity: 1%










