In den USA und in Kanada ist die Konsolidierung von Yahoo und Bing nun einen bedeutsamen Schritt weiter. Seit gestern laufen alle Yahoo Suchanfragen über Bing, die Suchmaschine von Microsoft. Wie Yahoo im eigenen Blog schreibt, sollen weitere Länder folgen. Im Gegenzug kümmert sich Yahoo künftig um die Vermarktung von lukrativen Werbeanzeigen.
Im Bing-Blog schreib Microsofts Suchmaschinen-Chef Satya Nadella: “Wir sind froh, daß der Übergang reibungslos vonstattengegangen ist”.Er hofft, daß die gemeinsame Werbeplattform bis Herbst läuft.
Gemeinsam gegen den Marktführer Google
In den USA erreichen Yahoo und Bing gemeinsam einen Marktanteil von rund 26 Prozent. Diese Daten basieren auf den Zahlen des Marktforschers Nielsen. Google hingegen soll auf einen Marktanteil von stolzen 66 Prozent blicken können. In Europa ist die Marktmacht von Google noch deutlich stärker als in den USA. Entsprechend haben es Yahoo und Bing hierzulande schwerer Google anzugreifen. Nachdem Microsoft erfolglos versuchte, Yahoo komplett zu übernehmen, einigten sich beide Unternehmen das Suchmaschinengeschäft zu konsolidieren und gemeinsam gegen Google in den Kampf zu ziehen.
Popularity: 1%
Facebook hat die monatlichen Zahlen der aktiven Anwender herausgegeben. Auf Nummer 1 landet iOS, denn mit Geräten, die iOS als Basis haben, haben über 100 Millionen Nutzer zugegriffen. Deutlich seltener kommen Plattformen wie Android, Symbion oder WebOS zum Einsatz. Auf Platz 2 landet mit rund 58 Millionen Nutzern Blackberry. Facebook Anwneder, die regelmäßig mit Android-Smartphones auf das soziale Netz zugreifen, lassen Android mit 12 Millionen Nutzern auf Platz 3 landen. Platz 4 geht an WebOS mit 3 Millionen Anwendern.
Facebook verfügt weltweit über 500 Millionen Nutzer. Somit hat Facebook in etwa genauso viele Nutzer wie die EU stimmberechtigte Bürger. Daß ein Fünftel davon, 100 Millionen Anwender, regelmäßig mit Apple Geräten auf Facebook zugreifen, dürfte auch bei Apple selbst Freude hervorrufen.
Popularity: 1%
Der Google Browser Chrome wird künftig alle sechs Wochen in einer neuen Version erscheinen. Google will durch diesen Schritt einerseits neue Funktionen schnell den Anwender verfügbar machen, andererseits auch Druck von den Entwicklern nehmen. Aus Sicht von Google bringt das kurze Intervall den Vorteil, daß wenn für eine Version spezielle Features noch nicht fertiggestellt werden konnten oder diese noch zu instabil sind, diese in der Folgeversion dann veröffentlicht werden können.
Popularity: 1%
Seit dem gestrigen Mittwoch hat das Unternehmen Facebook einen neuen Meilenstein erreicht: 500 Millionen Benutzer weltweit. Mark Zuckerberg, Facebook CEO, hat dies im Facebook – Blog publiziert. Als Feier zum Anlaß hat Facebook nun “Facebook Stories” implementiert. Damit können Benutzer ihren Freunden nach Themen und Orten kategorisierte Geschichten erzählen.
Popularity: 1%
Bislang kannte man die Schufa (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung) nur privat, wenn man einen Kredit oder Finanzkauf tätigen wollte. Dank den bei der Schufa gespeicherten Informationen kann ein Verkäufer sehr schnell erfahren, ob der Kunde über entsprechende Bonität verfügt und kreditwürdig ist oder nicht. Neu ist nun auch, daß die Schufa auch Informationen über die Kreditwürdigkeit von Unternehmen anbietet.
Ein Unternehmenssprecher der Schufa wies darauf hin, daß die Daten von Firmen künftig Kreditgebern, Lieferanten und Kunden bei deren Einsätzung der Geschäftsrisiken helfen sollen. Speziell kleinere Unternehmen hätten einen Benefizt darin, daß aufgrund der Schufa-Auskunft ihnen schneller ein Kredit gewährt werden kann.
Die Datenbank der Schufa wurde seit 2004 aufgebaut und umfaßt nach Eigenangabe der Schufa viele öffentlich zugängliche Einzeldaten über Unternehmen. Darunter fallen z.B. Bonität, Geschäftstätigkeit, Führungskräfte und Bilanzen (sofern im Bundesanzeiger veröffentlicht). Momentan verfügt die Schufa über 4,5 Millionen Unternehmensdatensätze.
Auch für Privatleute ändert sich etwas bei der Schaufa, denn ab Herbst 2010 sollen diese ebenfalls Informationen über die Firmen einholen können. Dies kann Privatleuten z.B. als Bauherr helfen, über eine Baufirma Informationen einzuholen. Auch den eigenen Arbeitgeber kann man auf diese Weise künftig überprüfen.
Auf der anderen Seite verfügt die Schufa Holding AG insgesamt über 66 Millionen Datensätze von Bundesbürgern. Mehr als 90 Prozent davon seien mit Positivmerkmal gekennzeichnet. Auf diese Weise kann durch Abfrage der Schufa-Datensätze schnell herausgefunden werden, ob ein Kreditnehmer in der Vergangenheit ordnungsgemäß seine Kredite abgewickelt hat oder nicht.
Popularity: 1%
In den letzten Jahren verlor der Internet Explorer weltweit an Marktanteil. Doch im vergangenen Juni 2010 ist erstmalig seit Jahren wieder eine Kehrtwende zu Gunsten des Internet Explorers aus dem Hause Microsoft eingetreten, vermeldet Net Applications. Profitieren konnte allerdings nicht nur der Internet Explorer, sondern auch Safari und Chrome konnten Anteile für sich heimsen. Der Firefox mußte Federn lassen und sackt leicht ab.
Der Browser aus dem Hause Microsoft verzeichnete einen Zuwachs von 0,57 Prozent und schiebt sich wieder knapp über die 60 Prozentmarke. Insgesamt verfügte der IE im Juni 2010 über 60,32 Prozent Marktanteil. Der Firefox kommt mit 23,81 Prozent (-0,51 Prozent) auf das schlechteste Ergebnis seit September 2009. Google Chrome positioniert sich bei 7,24 Prozent (+0,20) und der Safari aus dem Hause Apple belegt Platz 4 mit 4,85 Prozent (+0,08). Der Browser Opera folgt Safari mit 2,27 Prozent (-0,18).
Interessant bei den Werten vom Internet Explorer ist, daß der Anteil der Rechner, die mit Internet Explorer 6 surfen ziemlich konstant bleibt. Internet Explorer 7 verliert zunehmend an Verbreitungsgrad, was dem aktuellen Internet Explorer 8 zu Gute kommt. Bei Meproxsoft stellt sich ein anderes Bild für Juni 2010 ein: Firefox: 44,98%; Safari 30,22%, Internet Explorer 16,30%; Chrome 5,44%; Opera 2,32%.
Popularity: 1%
In den USA läuft momentan eine Diskussion über die Bekämpfung von Cyberwar, berichtet die Süddeutsche. Die Idee klingt ganz einfach: Werden die Vereinigten Staaten von Amerika durch einen Cyberwar angegriffen, soll der Präsident auf einen Notknopf drücken können, durch dessen Betätigung ganz US-Amerika offline ginge und vom internationalen Datenverkehr abgeschottet wäre.
Der Vorstoßt kommt vom unabhängigen US-Senators Joseph Lieberman vor dem Hintergrund der Warnung des ehemaligen US-Sicherheitsberaters Richard Clarke vor einem Cyberwar gegen die USA. Nach Vorschlag von Lieberman wäre der Präsident im Angriffsfall weisungsbefugt gegenüber den Internetanbietern wie AT&T, T-Mobile oder Google das Internet im US-Amerikanischen Raum abzuschalten.
Entsprechend laufen Bürgerrechtler in den USA bereits Sturm und auch die US-Regierung selbst sieht diesen Vorstoß kritisch.
Popularity: 1%
Im November 2009 hat der o2-Mutterkonzern Telefónica den DSL-Anbieter Alice / Hansenet für 900 Millionen Euro von der Telecom Italia erworben, um das Festnetz- und DSL-Geschäft von o2 in Deutschland zu stärken. Im Rahmen der Übernahme erwarb Telefónica ein Nutzungsrecht an der Marke Alice für drei Jahre. Daraus resultiert, daß die Marke Alice am deutschen Telekommunikationsmarkt in den nächsten 24 Monaten schrittweise durch o2 ersetzt wird. “Unser Ziel ist es, die Marke Alice langsam über einen Zeitraum von zwei Jahren durch o2 zu ersetzen” gab o2 Deutschland-Chef Rene Schuster gegenüber Welt Online bekannt.

Alice konnte sich mit rund 2,1 Millionen Kunden zum viertgrößten deutschen DSL-Anbieter entwickeln. Das italienische Model Vanesse Hessler steht mit ihrem Gesicht stellvertretend für die Marke Alice. Das DSL-Geschäft von o2 konnte sich bislang nicht vergleichbar durchsetzen. So konnte o2 bislang lediglich 300.000 Kunden überzeugen. Sind beide Marken auf o2 konsolidiert, blickt o2 mit einem Schlag auf rund 2,4 Millionen Kunden im Bereich DSL und Festnetz und springt auf Platz 4 im deutschen DSL-Markt.
Popularity: 6%
Facebook erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Für nahezu alle Handyplattformen existiert schon eine spezielle Facebook-App, durch die man mit seinen Freunden und Bekannten in Verbindung bleiben kann. Dies ist auf dem Privathandy für den einen oder anderen kein Problem. Problematisch wird dies allerdings, wenn Mitarbeiter Facebook-Apps eigenhändig auf dem Firmenhandy installieren und benutzen. Besonders kritisch gilt hier die von Facebook geschaffene Synchronisations-Funktion. Diese lädt alle auf dem Smartphone Kontaktdaten in das Facebook-Adreßbuch. Facebook bildet, zusammen mit Pornos, das größte Sicherheits- und Produktivitätsrisiko. Wie derStandard berichtet, resultiert diese Aussage auf einer Befragung des Telekommunikationsdienstleisters Damova bei 200 großen Unternehmen in Großbritannien. Demzufolge bereitet die zunehmende Verbreitung und Nutzung von Smartphones mit Zugriff auf Firmennetzwerken den IT-Verantwortlichen zunehmend Bauchschmerzen.
Facebook und die Pornoindustrie als Sorgenkinder
In Facebook sieht mit 55 Prozent die Mehrheit aus der Umfrage das größte Sicherheitsrisiko in Verbindung mit Mitarbeitern, die mit Smartphones ausgestattet sind. Auf Platz 2 landen Pornos mit 30 Prozent. Das Problem, so die Aussage von Sicherheitsverantwortlichen, liegt überwiegend darin, daß eine Vermischung zwischen Dienst- und Privatnutzung stattfindet. IT-Verantwortliche haben große Probleme darin Nutzungsrichtlinien für mobile Geräte durchzusetzen
Weiterer Knackpunkt in der Sicherheitsfrage ist das Risiko eines Datenverlusts bei Smartphones. Doch sorgen sich Verantwortliche nicht nur während des aktiven Betriebs der Firmenhandys um die Datensicherheit, sondern auch dann, wenn ein Gerät ausgedient hat und entsorgt werden müssen. Hier gilt es sensible Firmendaten unwiderruflich zu löschen, sodaß sie unter keinen Umständen wieder rekonstruiert werden können. Auch wünschen sich Sicherheitsverantwortliche mehr Wissen über die Nutzung der Mitarbeiter-Smartphones zu erhalten.
Oft beginnt das Übel mit mangelnder Abstimmung
Im Rahmen der Umfrage monierten Verantwortliche auch, daß sie zunehmend auf Schwierigkeit bei der Absicherung von Firmenhandys haben, wenn diese nicht zentral über eine IT-Abteilung angeschafft werden. “Die IT sollte bei der Anschaffung von Mobilgeräten eine wesentliche Rolle spielen, da sie sowohl aus Kosten-, Sicherheits- und Management-Sicht am besten dafür geeignet ist”, meint Alex Donnelly, Portfolio Manager bei Damovo UK. Seiner Ansicht nach sind moderne Management-Lösungen mit Updates via Mobilfunk, Datenverschlüsselung und Fernlösch-Funktionen der geeignete Schlüssel in Sache Smartphone-Sicherheit.
Welche Lösungswege existieren?
Generell sollte im Rahmen des Beschaffungsprozeß eine zentrale Stelle, die mit IT Sicherheitsrichtlinien vertraut ist, eingebunden werden. Weiter sollte auch die Anzahl an verschiedenen Firmenhandys auf wenige Modelle eines Herstellers reduziert werden. Die Reduktion auf weniger zu Nutzender Modelle erleichtert die Erarbeitung spezieller Sicherheitslösungen, da weniger Handymodelle berücksichtigt werden müssen. Vor Anschaffung bestimmter Handymodelle sollte die Kompatibilität zu Sicherheitsmaßnahmen wie Datenverschlüsselung, einfache Updatefunktion und Fernlöschfunktion geprüft und sichergestellt werden. Anbieter wie Apple oder Blackberry bieten hier hauseigene Lösungen für zentrale Zertifikatsgenerierung an, durch die festgelegt werden kann, welcher Mitarbeiter z.B. im Internet surfen und / oder Zusatzprogramme installieren darf. Weiter bieten diese Möglichkeiten komfortable Wege der zentralen Verwaltung und Einspielen der Zertifikate, beispielsweise vor der Ausgabe an den Mitarbeiter.
Dies sind kalkulierbare und technische Lösungen, die ein Stück Sicherheit bringen. Die stärkste Kette ist immer so stark wie das schwächste Glied. Es hilft aber nicht, die besten technischen Lösungen zu implementieren, wenn keine Richtlinien in der Nutzen vorgegeben werden. Die Mitarbeiter bleiben somit ein unkalkulierbares Risiko. IT-Verantwortliche sollten darauf hinarbeiten, daß eine Privatnutzung von Firmenhandys generell untersagt ist.
Popularity: 1%
Im Jahr 2011 soll eine EU-weite Volkszählung stattfinden, wovon auch Deutschland als EU-Mitgliedsstaat betroffen ist. Daß diese Volkszählung stattfinden wird, ist allerdings kaum bekannt. Auf der Sigint-Konferenz in Köln bemängelten Hacker, daß es bisher keine Debatte darüber gibt. Weder von der Politik, noch Gegenaktivisten. Im Rahmen der EU-weiten Erhebung soll besagte Volkszählung in Deutschland 2011 stattfinden. Im Gegensatz zu der letzen Volkszählung von 1987, bei der große Teile des Volkes aktiv gegen die Volkszählung waren, wird diese bislang ohne Protest hingenommen.
Die beiden Hacker Tim Weber und Oliver Knapp sind mit dieser Tatsache unzufrieden. Sie fordern dazu auf, aktiv zu werden und sich mit dem Zensusgesetz der EU zu beschäftigen, das Teile der kommenden Volkszählung regelt. Kritikpunkt ist unter anderem die Abfrage der Religionszugehörigkeit der Bürger, die über EU-Bedingungen hinausgeht. Weber und Knapp befürchten, daß ohne öffentliche Debatte eine große Datenbank entstehen könnte, die persönliche Informationen der Bürger aus Melderegistern mit Daten der Finanzbehörden, der Bundesagentur für Arbeit oder anderen Datensetzen verknüpft wird.
Da das Thema EU allgemein in einigen Mitgliedsstaaten, vor allem auch in Deutschland, häufig ohne Zustimmung des Volkes seitens der Parlamente durchgeschupst wird, ist auch davon auszugehen, daß seitens der deutschen Politik überhaupt keine öffentliche Diskussion dazu gewünscht wird und aus dem Grund vor der Blamage dies kaum publik gemacht wurde. Und so müssen wohl erst die üblichen Verdächtigen aus dem CCC-Umfeld aktiv werden, um darauf aufmerksam zu machen. Leider ist es auch seitens der Piraten zu diesem Thema relativ still.
Das Zensusgesetz (ZensG 2011 51 a als PDF) soll genug Angriffspunkte bieten, um eine Volkszählung zu verhindern, da sind sich die beiden Hacker sicher. In einem weiteren Workshop im Rahmen der Sigint, dessen Termin noch offen ist, wollen die Hacker über das weitere Vorgehen beraten, um auf das EU-Zensusgesetz aufmerksam zu machen.
Die Zeit drängt allerdings sehr zur Eile. Nur noch bis zum 16. Juli 2010 ist es möglich, auf dem Klageweg gegen das Zensusgesetz 2011 vorzugehen. Danach verjährt die Möglichkeit, denn das Gesetz wurde bereits im Stillen am 16. Juli 2009 verabschiedet. Aus Gründen der Dringlichkeit der Sache bittet die Redaktion von Meproxsoft um weitläufige Weiterverbreitung dieses Artikels!
Quellenangabe: Hackeraufruf gegen das Zensusgesetz 2011 von Andreas Sebayang für Golem.de
Popularity: 4%










