Apple LogoAuf der heutigen Veranstaltung gab Steve Jobs Einblick in verschiedene Neuerungen aus dem Hause Apple. Auf der Agenda standen neue iPods, iTunes 10, iOS 4.1, iOS 4.2 und Apple TV. Keine Neuerungen gab es leider zu iLife und iWork. Ebenso wird iTV weiterhin ein Gerücht bleiben. Wir fassen die Neuerungen zusammen und stellen sie der Reihe nach vor.

iOS 4.1 und iOS 4.2

iOS 4.1, iOS 4.2Apple kündigte heute auf seiner Veranstaltung an, daß nächste Woche iOS 4.1 zum Download für iPhone und iPod steht. Nebst der Beseitigung von Bugfixes wird iOS 4.1 es der iPhone Kamera ermöglichen, HDR-Bilder aufzunehmen. Weiter sind Uploads von HD-Filmen über WLAN möglich. Auch einen Ausblick auf iOS 4.2 gab Steve Jobs bereits.

Künftig kann die iPhone Kamera Bilder mit drei verschiedenen Belichtungszeiten in schneller Folge aufnehmen. Damit ist es möglich, daß Photos einen höheren Dymanikumfang erreichen. Abgespeichert wird das Foto mit optimaler Belichtung und das HDR-Foto. Game Center bringt Zocker zusammen. Neben den eigenen Freunden kann man auch online gegen andere Spieler spielen, wenn man keine Freunde hatte (So formulierte es Steve Jobs scherzhaft).

iOS 4.1 wird nächste Woche für das iPhone und den iPod erscheinen. iPad Kunden müssen mit einem iOS 4 Update bis November 2010 warten. Dann kommt iOS 4.2 und somit erhält iOS 4.2 dann auf dem iPad Einzug. Natürlich wird iOS 4.2 dann auch für das iPhone und für den iPod verfügbar sein.

Neuer iPod touch, nano und shuffle

iPod Shuffle 2010Ebenfalls wurde ein neuer iPod shuffle präsentiert. Wie der alte Shuffle, der mit einem Steuerkreuz ausgestattet war, zieht dieses nun als Steuerkreuz auf Multitouch-Basis wieder in den Shuffle ein. Der iPod Shuffle ist fast quadratisch und kommt mit einem Befestigungsclip, um an der Kleidung sicher mitgeführt werden zu können. Sprachsteuerung bietet der iPod Shuffle weiterhin. Weiter zog Genius-Mix ein. Das 2 Gigabyte Modell soll 49 US-Dollar kosten. Der Shuffle wird in fünf verschiedenen Farben kommen.

iPod NanoDer iPod nano bekommt ein Mini Display, das Multitouch beherrscht. Ebenfalls ist der nano mit einem Clip ausgestattet. Das Display zeigt vier App-Icons an. Mit voller Akkuleistung soll die Laufzeit 24 Stunden betragen. Für 150 US-Dollar ist der iPod nano zu haben und wird künftig in sechs Farben angeboten.

iPod Touch 2010Der iPod touch zieht mit seinem Bruder, dem iPhone, nicht ganz gleich. Das Gehäuse ist anders als angenommen und ist nun noch etwas dünner. Der iPod touch ist mit einem A4-Chip ausgestattet, kommt mit einem Retina-Display und dreiachsigem Gyroskop. Videos können in 720p aufgenommen werden und Gespräche können künftig via Facetime geführt werden. Ab 229 US-Dollar ist die 8 Gigabyte Variante erhältlich. Die 32 Gigabyte Ausstattung kostet 299 US-Dollar und für die 64 Gigabyte Version werden 399 US-Dollar fällig.

Deutsche Preise und Informationen über Verfügbarkeit sind aktuell noch nicht bekannt.

iTunes 10 mit sozialem Netzwerk PING

iTunes 10Für iTunes 10 hat sich Apple etwas neues einfallen lassen. PING kommt als eine Mischung aus Twitter und Facebook in iTunes mit und ist somit ein soziales Netzwerk für Musik.

Ping wird in iTunes mitgeliefert. Somit kann jeder mit dem Mac, Windows-PC, iPhone, iPod und künftig mit dem iPad Ping nutzen. Ping ist nicht auf Musikfans ausgerichtet und kann nicht nur die Freunde über die laufende Wiedergabeliste informieren, sondern soll primär anhand der Songauswahl Gleichgesinnte finden und zeigen. Wie in Twitter gibt es eine Funktion für Folgen, worüber Informationen zu Updates direkt angezeigt werden.

Natürlich kann man, wenn man die Lieder von Freunden anhört und dabei einem ein Lied gefällt, dieses auch gleich kaufen. Einen entsprechenden Knopf hat Apple natürlich integriert. iTunes 10 ist ab sofort für Mac OS X und Windows verfügbar.

Apple TV wird kleiner uns leiserApple TV 2010

“One more hobby” gab es auch. Apple TV erfuhr die erste Überarbeitung und wurde somit in seiner zweiten Revision vorgestellt. Das Gerät ist deutlich kleiner geworden als der Vorgänger und besitzt keine interne Festplatte mehr, sondern einen Flash-Speicher. Filme können über Apple TV nur noch geliehen werden, nicht mehr gekauft.

Apple TV kann im lokalen Netzwerk Filme, Musik und Mediadaten, die auf einem Mac oder PC gespeichert sind, direkt auf den Fernseher streamen. Weiter können Dienste wie Netflix, Flickr, Youtube und andere direkt abgerufen werden.

Das Netzteil ist integriert, ein Lüfter ist nicht notwendig. Das Gerät arbeitet somit geräuschlos. Apple TV bietet eine HDMI-Schnittstelle, analoge Ausgänge, Wlan und Fast-Ethernet. Via Airplay können z.B. Musik und Bilder auch von iOS Geräten direkt auf Applte TV gestreamt werden.

Apple TV soll 99 US-Dollar kosten und in den USA ab Oktober diesen Jahres verfügbar sein. In Deutschland wird Apple TV ab September für 119 € in den Handel kommen.

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Apple LogoLange war Apple ein Großkunde für Nvidia, wurden doch fast alle Macs mit Nvidia-Grafichip verkauft. Nun behauptet Clyde Montevirgen von Standard & Poor, daß Apple in Zukunft die gesamte Produktpalette auf AMD-Chips umstellen könnte. Die Gründe dafür lägen auf der Hand: Nachdem Nvidia und Intel weiterhin im Rechtsstreit liegen, ist Apple der Leittragende. Intel erlaubt bei den i3, i5 und i7 Prozessoren mit Onboard-Chips nur die eigenen Grafikchips.

So verwundert es nicht, daß Apple Ausschau nach einem Ausweg aus dieser Sackgasse sucht. Die ersten Desktop-Macs wurden bereits auf AMD-Grafikchips umgestellt. Dies könnte ein Indiz dafür sein, daß Apple in naher Zukunft komplett auf AMD-Chips umstellt, was für Nvidia und Intel ein herber Rückschlag sein dürfte und AMD einen Großkunden bescheren dürfte.

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In nicht allzu weiter Ferne kommt das neue Microsoft Office für Mac auf den Markt. Im Oktober 2010 ist es endlich soweit. Der Nachfolger von Office 2008 stellt sich an, die Äpfel zu erobern. Vorab zur Erscheinung des Büropakets ist nun eine Designvorlage der Office 2011 Schachtel aufgetaucht, die Setteb.it nun enthüllt.

Office für Mac 2011

In Abhängigkeit zur Version gibt es entweder eine gelbe (Home & Student) oder eine graue (Business-Version) Schachtel. Anders als bei Office 2008 wird die Home & Student von Office 2011 ohne E-Mail Client kommen. Microsoft lieferte bei Office 2008 Entourage auch bei der Home & Student mit, damit ist bei Office 2011 Schluß. Entourage muß sowieso Outlook weichen, welches nur noch bei den Business-Versionen mitgeliefert wird.

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Erweiterte Code Sperre mit iOS 4Am iPhone und iPad war es bislang möglich, eine Code-Sperre gegen unbefugten Zugriff einzurichten. Hierzu mußte man einen vierstelligen Code festlegen. Wird das iPhone entriegelt, ist die Eingabe des Sicherheitscodes notwendig. Doch je länger ein Code ist, desto sicherer wird er. Entsprechend ist es einfacher, einen vierstelligen Code zu knacken, als einen zehnstelligen Code.

Mit iOS 4 hat Apple an der Stelle nachgebessert. Der Sperrcode kann nun vom Anwender beliebig festgelegt werden. Hier ist es nun möglich, einen längeren Code festzulegen, der aus Buchstaben, Ziffern und Satzzeichen bestehen kann. In den Werkseinstellungen gibt Apple jedoch per Standard weiterhin den vierstelligen Code vor, der sich jedoch umändern läßt.

So wird der komplexe Sperrcode aktiviert:

Hierzu wählen wir am iPhone “Einstellungen” -> “Allgemein” -> “Code-Sperre”. Nun den Schalter “Einfacher Code” deaktivieren. Im Anschluß steht die volle Tastatur des iPhones für die Eingabe des Sperrcodes zur Verfügung.

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Mac OS X 10.6.5 dritte BetaApple hat eine weitere Vorabversion von Mac OS X 10.6.5 an die registrierten Entwickler verteilt. Der Build trägt die Nummer 10H351, weist eine Größe von 557 Megabyte auf und bringt nur ein bekanntes Problem. Apple bittet die Entwickler die Bereiche iCal, Mail, USB, 3D Grafik, QuickTime und Time Machine zu testen. Aktuell besteht noch ein Problem mit der Virtualisierungssoftware VMWare Fusion.

Ist VMWare Fusion aktiv, kann es passieren, daß der Mac nach dem Aufwachen aus dem Ruhezustand keine USB Geräte mehr erkennt. Da das Intervall der Veröffentlichung knapper wird, deutet alles darauf hin, daß Apple Mac OS X 10.6.5 in Bälde für alle freigibt, voraussetzt, der bekannte Fehler wird behoben. Mac OS X 10.6.4 erschien vor knapp zwei Monaten, sodaß die übliche zeitliche Distanz zwischen Serviceupdates die baldige Veröffentlichung von 10.6.5 ebenfalls vermuten läßt.

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Apple LogoApple hat zwei Updates zur Verfügung gestellt. Das vierte iWork – Update für iWork 9.0, 9.0.1, 9.0.2 und 9.0.3 bringt Pages die Unterstützung für ePub bei. Somit ist nun ein Export und eine Nutzung in Verbindung mit iBooks möglich. Weiter werden diverse Probleme mit Pages, Numbers und Keynote beseitigt.

Das EFI-Update aktualisiert die Firmware der 15 und 17 Zoll Macbook Pro – Modelle (Mid 2010). Es sorgt für mehr Stabilität und beseitigt Probleme. Speziell ein Problem, daß das Macbook Pro im Startvorgang oder während des Betriebs nicht mehr reagierte, ist behoben. Ferner hat Apple mit dem Update die Kompatibilität mit externen Bildschirmen verbessert.

Das iWork Update und das EFI-Update sind über die in Mac OS X integrierte Softwareaktualisierung erhältlich.

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Apple Event am 1. September 2010In San Francisco wird Apple am 1. September einen Special-Event abhalten. Entsprechende Einladungen an Medienvertreter in den USA wurden versendet, wie Engadget berichtet. Das Logo der Veranstaltung zeigt eine Gitarre mit Apple-Logo. Wie in den Vorjahren auch, wird Apple CEO, Steve Jobs, um 19 Uhr MEZ die Bühne im Yerba Buena Center for the Arts betreten und uns wieder neue Knaller vorstellen.

In Anbetracht der Tatsache, daß diese Veranstaltung für Apple auch direkte Auswirkung auf das lukrative Weihnachtsgeschäft hat, ist davon auszugehen, daß mehrere Punkte auf der Tagesagenda stehen werden. Es wird davon ausgegangen, daß eine neue iPod-Generation vorgestellt wird. Spekuliert wird auch darüber, ob ein Nachfolger von Apple TV kommen wird. Ebenfalls möglich wären Neuigkeiten zum weißen iPhone 4.

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Apple Store DresdenBislang unterhält Apple selbst in Deutschland 3 Apple Retail Stores. Doch bald könnte neben München, Frankfurt und Hamburg in Dresden der vierte Apple Store seine Türen öffnen. Wie die Sächsische Zeitung berichtet, soll es entsprechende Planungen für den neuen Anbau in der Altmarktgalerie geben. Im Frühjahr 2011 soll hier eine “großzügige Handelslounge” fertiggestellt sein.

Apple könnte durchaus seine Präsenz in Deutschland ausbauen. Im Gespräch steht neben Dresden auch ein Apple Retail Store in Oberhausen. Der Store in Oberhausen soll sogar noch dieses Jahr seine Türen öffnen. Weitere Stores sollen in Dortmund, München und Frankfurt hinzukommen. Unklar ist indes, ob die Läden in Berlin und Stuttgart weiterhin auf dem Plan stehen.

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Mac OS X SicherheitsupdateApple hat ein Sicherheitsupdate (Sicherheitsupdate 2010-005) für Mac OS X 10.6 und Mac OS X 10.5 veröffentlicht, das bei beiden Leoparden mehrere Sicherheitslücken schließt. Der Patch stopft, wie Apple in einem Support Dokument schreibt, Löcher in den Bereichen Samba, PHP, ClamAV und libsecurity. Weiter schließt er Lücken in CoreGrafics, ATS und DFNetwork. Einige Lücken sind als besonders schwer zu klassifizieren, da durch deren Ausnutzung schädlicher Code auf den Mac eingeschleust und ausgeführt werden kann.

Das Update ist über die Softwareaktualisierung und die Apple Downloadseite erhältlich. In Abhängigkeit von der jeweiligen Systemkonfiguration pendelt sich die Größe des Patch zwischen 80 und 418 Megabyte ein.

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Facebook 500 Millionen Nutzer weltweitFacebook hat die monatlichen Zahlen der aktiven Anwender herausgegeben. Auf Nummer 1 landet iOS, denn mit Geräten, die iOS als Basis haben, haben über 100 Millionen Nutzer zugegriffen. Deutlich seltener kommen Plattformen wie Android, Symbion oder WebOS zum Einsatz. Auf Platz 2 landet mit rund 58 Millionen Nutzern Blackberry. Facebook Anwneder, die regelmäßig mit Android-Smartphones auf das soziale Netz zugreifen, lassen Android mit 12 Millionen Nutzern auf Platz 3 landen. Platz 4 geht an WebOS mit 3 Millionen Anwendern.

Facebook verfügt weltweit über 500 Millionen Nutzer. Somit hat Facebook in etwa genauso viele Nutzer wie die EU stimmberechtigte Bürger. Daß ein Fünftel davon, 100 Millionen Anwender, regelmäßig mit Apple Geräten auf Facebook zugreifen, dürfte auch bei Apple selbst Freude hervorrufen.

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