Microsoft gibt bekannt, daß die Entwicklung von Windows Phone 7 abgeschlossen sind. Der Code hat den Status RTM (Release to Manufacturing) erreicht und wird nun Microsofts Partnern zugänglich gemacht. Windows Phone 7 soll aus dem Hause Microsoft die mobile Plattform sein, die am besten getestet wurde. Die Testes wurden täglich auf rund 10.000 Geräten gefahren. Insgesamt sollen die Geräte 500.000 Stunden im Selbstversuch gelaufen sein und mehr als 8 Millionen Stunden durch automatische Tests geschickt worden sein. Hierfür hat Microsoft an Mitarbeiter kostenlose Testgeräte verteilt.
Im Oktober 2010 sollen hierzulande die ersten Smartphones mit Windows Phone 7 auf den Markt kommen. Die Displays werden eine Auflösung von 800 x 480 Pixel bieten. Zum Marktstart von Windows Phone 7 (WP7) werden auch keine weiteren oder anderen Displaygrößen unterstützt. Im kommenden Jahr sollen erste Smartphones mit WP7 erscheinen, die eine Displayauflösung von 480 x 320 Pixel fahren.
Ähnlich wie Apple hat Microsoft für das neue System strenge Anforderungen vorgegeben. Die Hardware muß mindestens 8 Gigabyte Flash-Speicher besitzen, wovon dem Anwender rund 7 Gigabyte zur Verfügung stehen. Der Rest ist für das Betriebssystem vorgesehen. Die Smartphone Hersteller können intern Speicherkarten zustecken, allerdings besteht hier die Auflösung, daß wenn der Hersteller sich dafür entscheidet, der Endkunde keinen Zugriff auf diese haben darf. Weiter müssen Smartphons auf Basis von WP7 eine 5 Megapixel-Kamera besitzen. Ebenfalls vorgeschrieben sind ein Fotolicht und ein Auslöseknopf.
Anwender von Windows Phone 7 müssen vorerst auf Multitasking und eine Copy/Paste-Funktion verzichten, da WP7 dies nicht bietet. Ähnlich wie zu Beginn bei Apple, können bei Windows Phone 7 nur von Microsoft stammende Programme im Hintergrund laufen. Microsoft stellt jedoch in Aussicht, diese Funktion mit einem Upgrade des Betriebssystems nachzuliefern.
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Auf der heutigen Veranstaltung gab Steve Jobs Einblick in verschiedene Neuerungen aus dem Hause Apple. Auf der Agenda standen neue iPods, iTunes 10, iOS 4.1, iOS 4.2 und Apple TV. Keine Neuerungen gab es leider zu iLife und iWork. Ebenso wird iTV weiterhin ein Gerücht bleiben. Wir fassen die Neuerungen zusammen und stellen sie der Reihe nach vor.
iOS 4.1 und iOS 4.2
Apple kündigte heute auf seiner Veranstaltung an, daß nächste Woche iOS 4.1 zum Download für iPhone und iPod steht. Nebst der Beseitigung von Bugfixes wird iOS 4.1 es der iPhone Kamera ermöglichen, HDR-Bilder aufzunehmen. Weiter sind Uploads von HD-Filmen über WLAN möglich. Auch einen Ausblick auf iOS 4.2 gab Steve Jobs bereits.
Künftig kann die iPhone Kamera Bilder mit drei verschiedenen Belichtungszeiten in schneller Folge aufnehmen. Damit ist es möglich, daß Photos einen höheren Dymanikumfang erreichen. Abgespeichert wird das Foto mit optimaler Belichtung und das HDR-Foto. Game Center bringt Zocker zusammen. Neben den eigenen Freunden kann man auch online gegen andere Spieler spielen, wenn man keine Freunde hatte (So formulierte es Steve Jobs scherzhaft).
iOS 4.1 wird nächste Woche für das iPhone und den iPod erscheinen. iPad Kunden müssen mit einem iOS 4 Update bis November 2010 warten. Dann kommt iOS 4.2 und somit erhält iOS 4.2 dann auf dem iPad Einzug. Natürlich wird iOS 4.2 dann auch für das iPhone und für den iPod verfügbar sein.
Neuer iPod touch, nano und shuffle
Ebenfalls wurde ein neuer iPod shuffle präsentiert. Wie der alte Shuffle, der mit einem Steuerkreuz ausgestattet war, zieht dieses nun als Steuerkreuz auf Multitouch-Basis wieder in den Shuffle ein. Der iPod Shuffle ist fast quadratisch und kommt mit einem Befestigungsclip, um an der Kleidung sicher mitgeführt werden zu können. Sprachsteuerung bietet der iPod Shuffle weiterhin. Weiter zog Genius-Mix ein. Das 2 Gigabyte Modell soll 49 US-Dollar kosten. Der Shuffle wird in fünf verschiedenen Farben kommen.
Der iPod nano bekommt ein Mini Display, das Multitouch beherrscht. Ebenfalls ist der nano mit einem Clip ausgestattet. Das Display zeigt vier App-Icons an. Mit voller Akkuleistung soll die Laufzeit 24 Stunden betragen. Für 150 US-Dollar ist der iPod nano zu haben und wird künftig in sechs Farben angeboten.
Der iPod touch zieht mit seinem Bruder, dem iPhone, nicht ganz gleich. Das Gehäuse ist anders als angenommen und ist nun noch etwas dünner. Der iPod touch ist mit einem A4-Chip ausgestattet, kommt mit einem Retina-Display und dreiachsigem Gyroskop. Videos können in 720p aufgenommen werden und Gespräche können künftig via Facetime geführt werden. Ab 229 US-Dollar ist die 8 Gigabyte Variante erhältlich. Die 32 Gigabyte Ausstattung kostet 299 US-Dollar und für die 64 Gigabyte Version werden 399 US-Dollar fällig.
Deutsche Preise und Informationen über Verfügbarkeit sind aktuell noch nicht bekannt.
iTunes 10 mit sozialem Netzwerk PING
Für iTunes 10 hat sich Apple etwas neues einfallen lassen. PING kommt als eine Mischung aus Twitter und Facebook in iTunes mit und ist somit ein soziales Netzwerk für Musik.
Ping wird in iTunes mitgeliefert. Somit kann jeder mit dem Mac, Windows-PC, iPhone, iPod und künftig mit dem iPad Ping nutzen. Ping ist nicht auf Musikfans ausgerichtet und kann nicht nur die Freunde über die laufende Wiedergabeliste informieren, sondern soll primär anhand der Songauswahl Gleichgesinnte finden und zeigen. Wie in Twitter gibt es eine Funktion für Folgen, worüber Informationen zu Updates direkt angezeigt werden.
Natürlich kann man, wenn man die Lieder von Freunden anhört und dabei einem ein Lied gefällt, dieses auch gleich kaufen. Einen entsprechenden Knopf hat Apple natürlich integriert. iTunes 10 ist ab sofort für Mac OS X und Windows verfügbar.
Apple TV wird kleiner uns leiser
“One more hobby” gab es auch. Apple TV erfuhr die erste Überarbeitung und wurde somit in seiner zweiten Revision vorgestellt. Das Gerät ist deutlich kleiner geworden als der Vorgänger und besitzt keine interne Festplatte mehr, sondern einen Flash-Speicher. Filme können über Apple TV nur noch geliehen werden, nicht mehr gekauft.
Apple TV kann im lokalen Netzwerk Filme, Musik und Mediadaten, die auf einem Mac oder PC gespeichert sind, direkt auf den Fernseher streamen. Weiter können Dienste wie Netflix, Flickr, Youtube und andere direkt abgerufen werden.
Das Netzteil ist integriert, ein Lüfter ist nicht notwendig. Das Gerät arbeitet somit geräuschlos. Apple TV bietet eine HDMI-Schnittstelle, analoge Ausgänge, Wlan und Fast-Ethernet. Via Airplay können z.B. Musik und Bilder auch von iOS Geräten direkt auf Applte TV gestreamt werden.
Apple TV soll 99 US-Dollar kosten und in den USA ab Oktober diesen Jahres verfügbar sein. In Deutschland wird Apple TV ab September für 119 € in den Handel kommen.
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Lange war Apple ein Großkunde für Nvidia, wurden doch fast alle Macs mit Nvidia-Grafichip verkauft. Nun behauptet Clyde Montevirgen von Standard & Poor, daß Apple in Zukunft die gesamte Produktpalette auf AMD-Chips umstellen könnte. Die Gründe dafür lägen auf der Hand: Nachdem Nvidia und Intel weiterhin im Rechtsstreit liegen, ist Apple der Leittragende. Intel erlaubt bei den i3, i5 und i7 Prozessoren mit Onboard-Chips nur die eigenen Grafikchips.
So verwundert es nicht, daß Apple Ausschau nach einem Ausweg aus dieser Sackgasse sucht. Die ersten Desktop-Macs wurden bereits auf AMD-Grafikchips umgestellt. Dies könnte ein Indiz dafür sein, daß Apple in naher Zukunft komplett auf AMD-Chips umstellt, was für Nvidia und Intel ein herber Rückschlag sein dürfte und AMD einen Großkunden bescheren dürfte.
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Am morgigen ersten September lädt Apple wieder zur großen Herbstveranstaltung ins Yerbe Buenna Center in San Francisco ein, um die neuesten Knüller aus dem Sack zu lassen. Doch was könnte Apple alles in Petto für uns haben? Wir stellen hier die Möglichkeiten vor, die uns morgen erwarten könnten.
Zu den Neuerungen könnten zählen:
- neue iPods
- iTV löst Apple TV ab
- iTunes schwebt in der Wolke
- Softwareupdates
Doch alles der Reihe nach.
Neue iPods
Traditionell werden im Herbst neue iPods vorgestellt, dies ist allgemein bekannt. Das Logo der Veranstaltung ist eine Gitarre mit Apple – Logo. Folglich dürften neue Generationen von iPod Touch und iPod Nano vorgestellt werden. Ebenfalls möglich wäre, daß der kleine Bruder des iPhones, der iPod Touch ebenfalls ein neues Design in Richtung iPhone 4 erhält.
iTV löst Apple TV ab
Das nächste große Thema der Veranstaltung dürfte das bisherige Apple TV sein. Bislang behandelte Apple dieses Produkt sehr stiefmütterlich, dies könnte sich nun jedoch ändern. Um die Bestrebungen von Google ins TV-Geschäft einzusteigen zu unterbinden, wird Apple höchstwahrscheinlich vorher in Aktion gehen. Es wird spekuliert, daß Apple TV in der derzeitigen Form abgelöst wird und das neue Produkt iTV heißen wird. Hier sind große Änderungen zu erwarten. Während Apple TV als Softwareunterbau bislang mit Mac OS X 10.4 Tiger kommt, könnte iOS dem Tiger die Krallen stutzen. Das neue iTV soll mit iOS laufen und für 99 US-Dollar zu haben sein. Dadurch soll Apple künftig nicht nur Inhalte aus iTunes direkt ins Wohnzimmer bringen, sondern auch Apps. Hier winkt ein lukratives Geschäft mit Spielen. Eine Zusammenfassung der Möglichkeiten haben wir hier zusammengestellt.
iTunes in der Cloud
Auch könnte Apple mit iTunes große Pläne verfolgen. Hier soll es künftig die Möglichkeit geben, Folgen von Fernsehserien für 99 US-Cent ausleihen zu können, statt sie kaufen zu müssen. In Verbindung mit iTV könnte hier Apple gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Entsprechende Gerüchte über ein Cloud-System von iTunes kamen vor längerer Zeit auf, als Apple den Streaming-Dienst LaLa übernahm. Anstatt Filme oder Serien in iTunes komplett auf die eigene Festplatte zu laden, könnten die Kaufinhalte auch direkt per Stream sofort angesehen werden. Inwieweit dies möglich ist und umgesetzt wird, ist schwer zu sagen. Anfang August meldete Cnet, daß die Verhandlungen zwischen Apple und den Musiklabels ins Stottern geraten seien. Dies könnte die die iTunes-Wolke vorest platzen lassen. Allerdings bestünde für Apple auch die Möglichkeit, den Musikstream zu einem späteren Zeitpunkt nachzureichen und vorerst nur Filme und Fernsehserien via Stream anzubieten.
Softwareupdates
Als Apple konkrete Informationen zu iOS 4 bekanntgab, wurden die Gesichter von iPad Besitzern lange, als Apple das Update auf iOS für das iPad auf Herbst datierte. Doch nun könnte das Warten zu ende sein. Sofern iOS 4 für das iPad morgen noch nicht zum Download freigegeben wird, könnte zumindest ein Termin in naher Zukunft bekanntgegeben werden. In Verbindung damit könnte es möglich sein, daß nebst iPad-Besitzern auch iPhone-Besitzer Grund zur Freude haben könnten, denn iOS 4.1 steht in den Startlöchern. Möglich ist, daß iOS 4.1 einerseits das iPad in der iOS4 Welt willkommen heißen wird und andererseits weitere Verbesserungen für das iPhone bringt. Auch überfällig für ein Update ist iLife und iWork. Da die Veranstaltung im Credo der Musik steht, könnte es sein, daß es über iWork wenig zu vermelden gibt. Allerdings könnte iLife 11 vorgestellt werden.
Wie vor jeder Apple Veranstaltung sind zwei Dinge sicher: Es herrscht größte Geheimhaltungsstufe bei Apple und alle Details hier sind so lange Gerüchte, bis Steve Jobs sie präsentiert hat.
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In nicht allzu weiter Ferne kommt das neue Microsoft Office für Mac auf den Markt. Im Oktober 2010 ist es endlich soweit. Der Nachfolger von Office 2008 stellt sich an, die Äpfel zu erobern. Vorab zur Erscheinung des Büropakets ist nun eine Designvorlage der Office 2011 Schachtel aufgetaucht, die Setteb.it nun enthüllt.

In Abhängigkeit zur Version gibt es entweder eine gelbe (Home & Student) oder eine graue (Business-Version) Schachtel. Anders als bei Office 2008 wird die Home & Student von Office 2011 ohne E-Mail Client kommen. Microsoft lieferte bei Office 2008 Entourage auch bei der Home & Student mit, damit ist bei Office 2011 Schluß. Entourage muß sowieso Outlook weichen, welches nur noch bei den Business-Versionen mitgeliefert wird.
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Bei Microsoft laufen die Vorbereitungen für den Marktstart des neuen hauseigenen Smartphone Betriebssystems, Windows Phone 7. Obwohl Microsoft mit Windows Mobile seinerzeit zum rechten Zeitpunkt den Smartphonemarkt betrat, blieb der erhoffte Erfolg aus und Microsoft mußte hilflos zusehen, wie die Konkurrenten Apple und Google mit iPhone und Android stetig Marktanteile gewinnen. Aus dem Grund entschied sich Microsoft für einen harten Schnitt in seinem Smartphone-Geschäft und will mit dem neuen Smartphone-Betriebssystem Windows Phone 7 alles besser machen und wieder Marktanteile zurückgewinnen.
Im Zuge der Marktstartvorbereitung des eigenen neuen Produkts zählt natürlich auch die Mitbewerber zu betrachten und zu kommentieren. So hat sich Microsoft verstärkt mit Android beschäftigt und sieht sein eigenes Betriebssystem gegenüber Android überlegen. Obwohl Android von Google kostenlos abgegeben wird und Microsoft für Windows Phone 7 eine Lizenzgebühr von 15 US-Dollar verlangt, sieht Microsoft sein eigenes Produkt mittel- und langfristig besser positioniert.
Mit den Lizenzkosten, die Microsoft verlangt, wissen die Hardwarehersteller klar zu kalkulieren. Bei Android, so die Aussage von Microsoft, kämen noch zahlreiche versteckte Kosten hinzu. Dazu zählt beispielhaft die Gefahr von Patentklagen, während Microsoft im Zuge der Lizenzvereinbarung die Verantwortung für die Software übernehme, bleibt diese bei Android bei den Geräteherstellern hängen. Weitere Kosten entstünden durch Anpassung der Software an die jeweilige Hardware der Hersteller. So überläßt Google es den jeweiligen Herstellern, spezielle Treiber zu entwickeln. Dies, so Microsoft, generiere Zusatzkosten, die bei Windows Phone 7 nicht entstünden. Microsoft stattet Windows Phone 7 bereits mit Lizenzen für Video- und Audio-Codecs aus.
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Am iPhone und iPad war es bislang möglich, eine Code-Sperre gegen unbefugten Zugriff einzurichten. Hierzu mußte man einen vierstelligen Code festlegen. Wird das iPhone entriegelt, ist die Eingabe des Sicherheitscodes notwendig. Doch je länger ein Code ist, desto sicherer wird er. Entsprechend ist es einfacher, einen vierstelligen Code zu knacken, als einen zehnstelligen Code.
Mit iOS 4 hat Apple an der Stelle nachgebessert. Der Sperrcode kann nun vom Anwender beliebig festgelegt werden. Hier ist es nun möglich, einen längeren Code festzulegen, der aus Buchstaben, Ziffern und Satzzeichen bestehen kann. In den Werkseinstellungen gibt Apple jedoch per Standard weiterhin den vierstelligen Code vor, der sich jedoch umändern läßt.
So wird der komplexe Sperrcode aktiviert:
Hierzu wählen wir am iPhone “Einstellungen” -> “Allgemein” -> “Code-Sperre”. Nun den Schalter “Einfacher Code” deaktivieren. Im Anschluß steht die volle Tastatur des iPhones für die Eingabe des Sperrcodes zur Verfügung.
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Im Internet sind zahlreiche Exploits aufgetaucht, die eine sehr kritische Sicherheitslücke in Windows ausnutzen. Wie das Internet Storm Center berichtet, wird die DLL-Sicherheitslücke bereits aktiv ausgenutzt. Betroffen sind zahlreiche Anwendungen wie z.B. Photoshop, Thunderbird oder Microsoft Office.
Ursprünglich wurde von rund 40 betroffenen Anwendungen ausgegangen. Mittlerweile wurde die Zahl jedoch nach oben korrigiert, denn die Sicherheitslücke wird in immer mehr Programmen entdeckt. Auf “Exploit Database” werden ständig neue Exploits zum Runterladen angeboten.
Um ein System anzugreifen betreiben Hacker “DLL Hijacking”. Hier wird im Suchverhalten von Windows eine Schwachstelle ausgenutzt. Wurde von den Programmentwicklern der Pfad einer DLL nicht richtig festgelegt, dann sucht das Windows Betriebssystem in anderen Ordnern nach dieser DLL. Für gewöhnlich befindet sich bei der Suche an vorletzter Stelle das Arbeitsverzeichnis. Das Arbeitsverzeichnis muß nicht zwingend lokal liegen, sondern kann auch dezentral, z.B. in einem Netzlaufwerk liegen. Es kann somit vorkommen, daß das Programm nicht installierte DLLs lädt, denn wenn eine Anwendung nach einer DLL fragt, die sich nicht auf jedem System befindet, sucht Windows danach auch im Arbeitsverzeichnis.
Das Ausnutzen dieser Schwachstelle sieht vor, daß eine DLL-Datei mit entsprechendem Namen und präpariertem Inhalt ins System eingeschleust wird. Beim Aufruf der DLL durch das jeweilige Programm wird somit der Schadcode ausgeführt. Einen sicheren und hundertprozentigen Schutz dagegen gibt es leider nicht, da dies den Grundsätzen der Systemarchitektur von Windows selbst widerspricht. Microsoft liefert ein Sicherheitstool aus, um das Problem in den Griff zu bekommen.
Microsoft beschreibt zwei Methoden, mit denen das Risiko der Sicherheitslücke reduziert werden kann:
Geben Sie im Windows-Startmenü „Dienste“ ein (XP-Nutzer klicken zuvor auf „Ausführen …“). Suchen Sie hier den Dienst „WebClient“, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie Eigenschaften. Stellen Sie im Ausklappmenü den Status auf Deaktiviert und bestätigen Sie mit OK. Im zweiten Schritt weisen Sie in der Systemsteuerung Ihre Firewall an, Zugriffe von den TCP-Ports (Transmission Control Protocol) 139 und 445 zu blockieren – laut Microsoft beeinträchtigen diese Änderungen aber auch harmlose Dienste, die dann nicht mehr funktionieren.
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Microsoft hat stets betont, daß man es mit Windows Phone 7 ernst meint. Nachdem Windows Mobile 6 zunehmend an Marktanteilen verliert, ist das Abschneiden alter Zöpfe auch notwendig. Mit Windows Phone 7 möchte Microsoft wieder Marktanteile zurückgewinnen und sein Stück vom Kuchen vergrößern. Da verwundert es nicht, daß Microsoft auch ein Budget für Werbung und Marketing einplant.
Auf Techcrunch erzählt die Journalistin Kim-Mai Cutler in einem Gastbeitrag, daß Microsoft hierfür ein Budget von 500 Millionen US-Dollar einplant. Cutler will diese Zahlen von Jonathan Goldberg, Analyst bei der Deutschen Bank, erfahren haben. Nach Goldbergs Angaben soll die Marketingkampagne selbst rund 400 Millionen Dollar kosten, zuzüglich einmaliger Zuschüsse zur Smartphoneherstellung. “Es geht um alles oder nichts”, wird der Deutsche Bank Mitarbeiter Goldberg zitiert, “Sie müssen jetzt um jeden Preis Erfolg haben.” Andere Berichte sprechen sogar von noch höheren Kosten. Zum Vergleich: Im Jahre 2009 gab Apple für Marketing ungefähr 500 Millionen Dollar aus.
Auf einer Microsoft-Konferenz in Frankreich wurde erklärt, Microsoft erwarte bis Ende 2011 Verkaufszahlen von 30 Millionen Windows Phone 7 Geräten. Zum Vergleich: Apple hatte im Jahr 2008 für das iPhone Verkaufszahlen von 10 Millionen Stück prognostiziert. Die Ziele, die Microsoft verfolgt, sind gleichzeitig sehr hoch und sehr ehrgeizig.
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Apple hat eine weitere Vorabversion von Mac OS X 10.6.5 an die registrierten Entwickler verteilt. Der Build trägt die Nummer 10H351, weist eine Größe von 557 Megabyte auf und bringt nur ein bekanntes Problem. Apple bittet die Entwickler die Bereiche iCal, Mail, USB, 3D Grafik, QuickTime und Time Machine zu testen. Aktuell besteht noch ein Problem mit der Virtualisierungssoftware VMWare Fusion.
Ist VMWare Fusion aktiv, kann es passieren, daß der Mac nach dem Aufwachen aus dem Ruhezustand keine USB Geräte mehr erkennt. Da das Intervall der Veröffentlichung knapper wird, deutet alles darauf hin, daß Apple Mac OS X 10.6.5 in Bälde für alle freigibt, voraussetzt, der bekannte Fehler wird behoben. Mac OS X 10.6.4 erschien vor knapp zwei Monaten, sodaß die übliche zeitliche Distanz zwischen Serviceupdates die baldige Veröffentlichung von 10.6.5 ebenfalls vermuten läßt.
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