In der vergangenen Nacht hat Apple die Quartalszahlen für das abgelaufene Geschäftsquartal vorgelegt. Im abgelaufenen Quartal konnte Apple die Erwartungen der Analysten erneut übertreffen und erwirtschaftete einen Umsatz von 28,57 Milliarden US-Dollar. Die Erwartungen lagen bei circa 25 Milliarden Dollar. Auch der Gewinn überstieg die Erwartungen, sodaß die Aktie nachbörslich um sechs Prozent zulegen konnte und nun erstmals die 400 US-Dollar Marke knackte.
Das dritte Geschäftsquartal lief von April bis Juni. Apple konnte in dem Zeitraum über 20,3 Millionen iPhones absetzen, knapp 9,3 Millionen iPads und fast 4 Millionen Macs. “Wir sind begeistert darüber, daß wir das beste Quartal aller Zeiten abliefern konnten”, sagte Konzernchef Steve Jobs am Dienstag im kalifornischen Cupertino. Apple hat jedes produzierte iPad absetzen können, während der iPhone Absatz um 142 Prozent stieg. Die Marge von Apple betrug insgesamt 41,7 Prozent.
Steve Jobs Gesundheitszustand weiterhin die einzige Sorge
So toll die Zahlen auch sind, Apples wirkliche Sorge liegt derzeit beim CEO Steve Jobs. Seit Januar ist der Apple Chef krankheitsbedingt in einer weiteren Auszeit. Es sei unklar, was genau ihm fehle. Wie das Wall Street Journal (WSJ) mitteilte, trafen sich am Dienstag einzelne Verwaltungsräte von Apple mit Personalvermittlern. Ziel soll es gewesen sein auszuloten, welcher Manager in die Fußstapfen von Steve Jobs treten könnte. Unbestätigten Berichten zufolge sei dabei der Name eines Chefs eines anderen namhaften Technologiekonzerns gefallen.
Steve Jobs kämpft seit Jahren mit schweren Erkrankungen. Im Jahr 2004 unterzog er sich einer komplizierten Krebsbehandlung. 2009 erhielt er eine neue Leber. Im Laufe der Zeit magerte der Apple Chef immer mehr ab und mußte auch mehrere Auszeiten nehmen.
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