In den USA verklagt ein Aktionär mit dem Namen Richard Gammel den weltgrößten Computerhersteller Hewlett Packard. Wie ZDNet unter Berufung auf Reuters berichtet, wirft Gammel HP vor, die Investoren gezielt getäuscht zu haben. HP habe den Anlegern suggeriert, WebOS sei ein zentraler Punkt innerhalb der HP Unternehmensstrategie. Auch während der Einführung der Smartphones HP Veer, HP Pre3 und dem Tablet HP Touchpad hat HP nach außen hin die Wichtigkeit von WebOS betont.
Gammel erhebt auch Vorwürfe gegen Führungskräfte bei HP wie CEO Léo Apotheker und CFO Cathie Lesjak. Die Geschäftsführung von HP habe demnach die Unwahrheit über die finanzielle Lage von HP verbreitet haben. Demnach habe die Geschäftsführung von HP die Presse und Investoren nach außen hin von der Wichtigkeit der gesamten WebOS Sparte getäuscht, während man intern im vertrauten Zirkel bereits den Ausstieg aus dem Geschäft plante und rigoros durchzog.
Sollte Gammel nachweisen können, daß HP nachlässig war oder die Aktionäre gezielt mit der Unwahrheit täuschte, stünde ihm und den anderen HP Aktionären ein Schadensersatz zu. Der Kläger beantragte vorsorglich die Zulassung als Sammelklage für andere HP Investoren. Über den weiteren Ausgang des Verfahrens werden wir informieren.
Popularity: 2%



